„Frittenwerk“ eröffnet Filiale in Mainz

Das kanadische Nationalgericht Poutine gibt es bald auch in Mainz: Das Düsseldorfer Unternehmen „Frittenwerk“ eröffnet einen Store im Hauptbahnhof. Was ihr jetzt wissen müsst.

„Frittenwerk“ eröffnet Filiale in Mainz

Spätestens seit der Corona-Pandemie stehen im Mainzer Hauptbahnhof mehrere Läden leer – unter anderem der frühere Zeitschriftenladen „Relay“ und das ehemalige Restaurant „Ciao Bella“ im Erdgeschoss. Eine Etage höher schloss schon vor Jahren die Metzgerei „Zeiss“, der geplante Nachfolger „Bulls Meatlovers“ hat nie eröffnet (wir berichteten). Doch leerstehen wird die frühere Metzgerei nicht mehr lange.

Das Düsseldorfer Gastro-Unternehmen „Frittenwerk“ hat die Räume übernommen und wird dort einen Store eröffnen. Das bestätigt ein Sprecher gegenüber Merkurist, mehrere Leser hatten uns zuvor darauf aufmerksam gemacht. Vor sechs Jahren eröffnete das erste Frittenwerk in Düsseldorf. Seither sind 21 weitere Läden in sieben Bundesländern hinzugekommen. In Rheinland-Pfalz gab es bisher keinen, doch bald wird ein Store in Koblenz eröffnen. Dann folgt Mainz.

Eröffnung voraussichtlich im Frühjahr 2022

„Aktuell laufen noch die finalen Vorbereitungen, sodass der Baubeginn zeitnah erfolgen kann“, so der Sprecher. Die Eröffnung im Mainzer Hauptbahnhof ist für Frühjahr 2022 geplant. Dann soll ein „Hauch von Kanada“ nach Mainz kommen – nämlich in Form des Nationalgerichts Poutine. Statt mit Ketchup oder Mayo werden die Fritten mit ausgefallenen Toppings und Saucen garniert. Außer dem kanadischen Klassiker mit Bratensauce und schmelzendem Käse sollen in Mainz unter anderem folgende Variationen auf der Karte stehen: Chili Cheese Fries, Guacamole, Currywurst-Pommes, Pulled Pork, Schawarma und weitere saisonale Angebote. Etwa 70 Prozent aller Bestellungen seien mittlerweile vegetarisch, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine klassische Portion Fritten gibt es etwa ab 3 Euro, Poutines kosten zwischen 5 und 8 Euro. Die Soßen seien hausgemacht und ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Zudem lege das Unternehmen Wert auf Nachhaltigkeit: mit biologisch abbaubaren Verpackungen, Tüten und Besteck. „Oberstes Grundprinzip ist dabei der Verzicht auf Plastikprodukte“, heißt es.

In der Mainzer Filiale soll es rund 60 Sitzplätze geben. Weitere Eröffnungen im Rhein-Main-Gebiet seien zunächst noch nicht geplant.

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