Die am Dienstag gefundene Weltkriegsbombe konnte erfolgreich entschärft werden. Das meldet die Mainzer Polizei gegen 10:50 Uhr am Mittwochvormittag.
Nachdem der Evakuierungsbereich vollständig geräumt und kontrolliert war, konnten die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes mit ihrer Arbeit beginnen und die Bombe unschädlich machen.
Im Anschluss werden die Absperrungen und Verkehrsmaßnahmen schrittweise wieder aufgehoben, sodass die betroffenen Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Die 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe war am Dienstagmittag bei Bauarbeiten im Park an der Fritz-Bockius-Straße entdeckt worden. Nach einer Begutachtung durch den Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz stand fest, dass der Blindgänger entschärft werden muss.
Für die Entschärfung wurde eine Evakuierung in einem Umkreis von etwa 250 Metern um den Fundort notwendig. Davon waren rund 1900 Anwohner sowie das Taubertsbergbad betroffen. Die Evakuierung verlief laut den Behörden planmäßig und ohne größere Probleme.
Behörden danken für reibungslosen Ablauf
Insgesamt waren rund 220 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei, Ordnungsbehörde und Kampfmittelräumdienst im Einsatz. Die Stadt und die Feuerwehr Mainz, die den Einsatz koordinierten, dankten allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Die Bevölkerung habe „sehr besonnen und vorbildlich mitgewirkt“ und damit wesentlich zum reibungslosen Ablauf beigetragen habe.