Mario P. Berg eröffnet Brot-Boutique in Gonsenheim

Der bekannte Mainzer Brotsommelier Mario P. Berg wird im Mai eine Bäckerei in Mainz-Gonsenheim eröffnen. Der Clou der sogenannten „Brot-Boutique“: Der Preis der Backwaren wird sich nach dem Gewicht richten.

Mario P. Berg eröffnet Brot-Boutique in Gonsenheim

Bald wird man in Gonsenheim Brot von einer lokalen Bäcker-Bekanntheit kaufen können: Mario P. Berg wurde vom Falstaff jetzt zwei Jahre infolge zum beliebtesten Bäcker in Rheinland-Pfalz gekürt. Bisher betreibt er zwei Bäckerei-Filialen in Mainz und weitere in Budenheim und Heidesheim. Im Mai wird er zusätzlich mit einer Brot-Boutique in die Breite Straße 3 einziehen.

Wie Berg erzählt, hat er schon lange nach einem passenden Raum für eine Filiale in Gonsenheim gesucht. „Meine Familie und ich sind Gonsenheim sehr verbunden. Ich habe hier meine Lehre gemacht, wir sind in der Füsilier-Garde, unsere Kinder gehen hier zur Schule. Jetzt hat es endlich geklappt“, sagt er.

Aktuell wird die künftige Bäckerei noch vom Vermieter umgebaut. Im Mai soll es hier dann sieben verschiedene Sorten Brot, drei Sorten Brötchen und drei süße Teilchen zur Auswahl geben. Die überschaubare Angebotsmenge gehört zum Konzept der Brot-Boutique: Berg setze auf Qualität statt Quantität. Im Gegensatz zu einer klassischen Bäckerei gebe es also weniger Auswahl. Außerdem richte sich der Preis nach dem Gewicht der gekauften Backwaren. Schon in seinem Popup-Store am Winterhafen hatte Berg dieses Bezahlsystem eingerichtet. So können statt eines großen Brots auch kleinere Portionen von verschiedenen Brotsorten erworben werden.

Familienfreundlich backen

Die Brot-Boutique werde außerdem sonntags geschlossen sein, kündigt Berg an. Damit wolle er dazu beitragen, den Bäcker-Beruf wieder attraktiver zu machen. Der müsse dringend familien- und arbeitnehmerfreundlicher werden. Aktuell schule er zwar bereits zwei Verkäuferinnen. Aber ihm sei es wichtig, die Arbeitsbedingungen für Bäcker zu verbessern. „Vielleicht möchte dann ja eines meiner Kinder weitermachen“, sagt Berg.

Logo