Film aus Wiesbaden und Mainz gewinnt Hessischen Filmpreis

Ein in Wiesbaden und Mainz produzierter Dokumentarfilm über den Ukraine-Krieg hat den Hessischen Filmpreis gewonnen. Er erzählt von den Schicksalen von sechs Betroffenen.

Film aus Wiesbaden und Mainz gewinnt Hessischen Filmpreis

Der Antikriegsfilm „Sieben Kreise der Hölle“ ist mit dem Hessischen Filmpreis 2026 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Das teilt Justin Peach von der Mainzer Produktionsfirma Peachfilms mit, die den Film gemeinsam mit der Wiesbadener Firma Halbtotal film produziert hat. Die Auszeichnung wurde am 9. Oktober verliehen.

Der Film von Regisseur und Autor Andrzej Klamt aus Wiesbaden und dem in Wiesbaden geborenen Mitautor Frank Amann erzählt in sechs Porträts von den Folgen des Ukraine-Krieges. Die Jury des Hessischen Filmpreises begründet ihre Entscheidung damit, dass der Film „eindrücklich und leise von den Abgründen einer Gesellschaft“ erzähle, die an der Gewalt und dem Trauma zu zerbrechen drohe. Er sei ein „Plädoyer für Anteilnahme und Menschlichkeit“.

Premieren und Kinostart

Seine Weltpremiere feiert der Dokumentarfilm am 24. Oktober auf dem internationalen Filmfest Molodist in Kiew. Die deutsche Premiere ist für den 20. November auf dem Dokfest in Kassel angesetzt. Ab Februar 2027 soll der Film dann bundesweit in die Kinos kommen.

Anfang Januar 2027 ist zudem eine Solidaritäts-Sondervorführung mit einer Podiumsdiskussion geplant. Bereits am 3. November wird der Trailer des Films bei der Solidaritätsveranstaltung „Mainz versteht die Ukraine – und hilft weiter!“ von Lars Reichow im Kurfürstlichen Schloss in Mainz gezeigt. Unterstützt wurde die Produktion unter anderem von der Hessenfilm & Medien und der Medienförderung Rheinland-Pfalz.