Restaurant von Fußball-Nationalspieler in Mainz eröffnet

Umgebaut und mit neuem Konzept wiedereröffnet: Aus „Kelly's Fresh Kitchen“ wird „Haileys Restaurant & Café“. Der neue Name hat für Inhaber und Fußball-Profi Ridle Baku eine besondere Bedeutung.

Restaurant von Fußball-Nationalspieler in Mainz eröffnet

Das ehemalige „Kelly's Fresh Kitchen“ in der Mainzer-Altstadt hat nach einem umfassenden Umbau unter neuem Namen wiedereröffnet. Das Lokal in der Großen Bleiche 29 direkt schräg gegenüber vom Neubrunnenplatz heißt nun „Haileys Restaurant & Café“. Nach wie vor ist der Fußball-Profi und gebürtige Mainzer Ridle Baku an dem Lokal beteiligt. Geleitet wird das Geschäft von Frederic Lakhoune, der das Restaurant bereits vor fünf Jahren führte.

Das Konzept von „Kelly’s Fresh Kitchen“ werde zwar weitergeführt, aber auch erweitert: Während es weiterhin gesunde Salate, Bowls und Wraps gibt, soll das „Haileys“ nun stärker auf das Verweilen statt auf Lieferungen ausgelegt werden. „Dafür haben wir den Innenraum ausgebaut und zum Beispiel eine gute Kaffeemaschine angeschafft“, erklärt Lakhoune im Gespräch mit Merkurist. Das Lokal wurde gut ein halbes Jahr lang saniert und Ende Dezember neu eröffnet – mit neuem Boden, neuen Wänden und einer neuen Theke.

Vom Lieferdienst zum gemütlichen Café

Frederic Lakhoune leitet das rund siebenköpfige Team, zu dem auch ein neuer Koch zählt. Morgens ab 10 Uhr gibt es Frühstück und Brunch, tagsüber gesunde Gerichte und abends bis 20 Uhr eine deftige Burger-Karte. Wie schon bei „Kelly’s Fresh Kitchen“ können Kunden bei „Haileys“ ihre eigene Bowl zusammenstellen. Neu ist das Mittags-Angebot von 12 bis 15 Uhr mit wechselnden Wochengerichten und Suppen.

Die Wochengerichte sind saisonal und sollen für Abwechslung sorgen. „Wir sind ein internationales Team, mit Einflüssen aus allen möglichen Kulturkreisen. Es ist uns wichtig, Variationen auszuprobieren und auf die Karte zu bringen, die auch uns selbst repräsentieren“, so der 29-jährige Lakhoune. So standen beispielsweise schon eine syrische Variante von italienischen Arancini oder frittierte Teigbällchen mit Joghurt-Honig-Dip aus Kenia auf der Karte.

Alkoholische Getränke wird es vorerst nicht geben. Dafür stehen Kaffee, Tee, Softdrinks, Eistees und Limonaden auf der Getränkekarte. „Unser Matcha-Tee kommt besonders gut an“, erzählt Lakhoune.

Persönliche Verbindung zur Heimatstadt

Der neue Name des Restaurants ist eine persönliche Geste des Inhabers Ridle Baku: Der Fußball-Profi, der momentan bei RB Leipzig spielt, ist Vater geworden und hat das Lokal nach seiner Tochter Hailey benannt. Das neue Logo soll ein kleiner Hinweis darauf sein: Der kleine und der große Strich des Anfangsbuchstabens H stehen symbolisch für Vater und Tochter.

Laut Frederic Lakhoune sei es Baku wichtig, eine Verbindung zu Mainz zu pflegen. Die Familie des Fußballers lebe hier. „Er hatte eine klare Vision für ein schönes Lokal in seiner Heimatstadt“, sagt Lakhoune. Den Lieferservice sowie ein eigenes Catering werde „Haileys“ weiterführen. An „Kelly’s Café“, das von einem befreundeten Ehepaar in der Mainzer Wallstraße geführt wird, ändert sich nichts.

Nach der Wiedereröffnung unter neuem Namen am 19. Dezember, bei der ein Original-Fußballtrikot und Dauerkarten für Mainz 05 verlost wurden, sind bereits weitere Aktionen für die kommende Zeit geplant. So will das Team den Rosenmontagsumzug, der direkt vor der Tür vorbeizieht, mit einem Fensterverkauf begleiten. Das Jubiläum im Sommer soll ebenfalls gefeiert werden.