Neues Lokal im Zollhafen eröffnet in dieser Woche

Zwei Jungunternehmer erfüllen sich im Mainzer Zollhafen den Traum vom eigenen Lokal. Nach fast vier Jahren Planung und Bau soll es am Ende der Woche losgehen. Wir haben mit den Betreibern des „Hafen Eden“ vorab über ihr Lokal gesprochen.

Neues Lokal im Zollhafen eröffnet in dieser Woche

Seit beinahe 20 Jahren kennen sich die Freunde Gurur Romanci und Serhat Arslan schon. Den Traum vom eigenen Restaurant erfüllen sie sich jetzt am Clarissa-Kupferberg-Platz im Mainzer Zollhafengebäude „Pandion Doxx“. In den letzten vier Jahren wurden aus den beiden Freunden auch Geschäftspartner, denn so lange arbeiten sie schon an ihrem Gastro-Projekt „Hafen Eden“.

„Wir haben uns in dieser Zeit nicht beirren lassen“, sagt Serhat Arslan im Gespräch mit Merkurist. „Wir wären nicht drangeblieben und hätten so viele Arbeitsstunden in den ‘Hafen Eden’ gesteckt, wenn wir nicht zu 100 Prozent überzeugt von unserem Konzept gewesen wären.“ Der Corona-Krise und steigenden Kosten für Energie sowie Lebensmitteln zum Trotz wollen sie nun an den Start gehen.

Produkte von regionalen Partnern

Das „Hafen Eden“ soll das Beste aus Café, Bar und Wein-Bar vereinen, dazu kommen italienisch angehauchte Speisen. Auf der Karte stehen Sekte und Weine von Nahe- sowie Rheinhessen-Winzern. Die würden gut zum individuellen Stil des Lokals passen. „Vor italienischen Weinen brauchen sich die aus der Region nicht zu verstecken“, finden Arslan und Romanci. Hinzu kommen ausgewählte Speisen wie belegte Paninis, Focaccias, Salate oder täglich frischer Kuchen. „Das Focaccia- und Paninibrot haben wir zusammen mit der Mainzer Bäckerei Vetter entwickelt. Es ist uns sehr wichtig, dass alles unseren Qualitätsansprüchen entspricht und in Zusammenarbeit mit Partnern direkt aus der Region entsteht“, erklärt Arslan. Gleiches gelte für den hauseigenen Espresso, der wiederum in Zusammenarbeit mit der Mainzer Kaffeerösterei Müller entstand.

Die beiden Quereinsteiger (Romanci als Ingenieur und Arslan als Projektmanager) bringen Gastroerfahrungen aus Familienbetrieben mit, wie sie berichten. Die Entscheidung für ein Lokal im Mainzer Zollhafen hätten beide bewusst gefällt – der Standort mit seiner Architektur, dem Blick auf den Sonnenuntergang oder das gegenüberliegende Weinlager und dem Yachthafen, sei einzigartig. „Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, den tollen Standort zu beleben und für jeden erlebbar zu machen.“ Die Vision sei „unsere Gäste dazu einzuladen, eine Auszeit von ihrem Alltag zu nehmen und den Moment zu genießen. Wir möchten die Menschen auf der Terrasse oder im Lokal zusammenbringen und ihnen eine gute Zeit ermöglichen, sagt Romanci. Im „Hafen Eden“ sei jeder Gast herzlich willkommen. Dass die Preise bezahlbar bleiben, ermögliche ein kluger Einkauf und eine faire Kalkulation.

Auch Einrichtung so individuell wie möglich

Für das richtige Ambiente soll ein Mix aus blumigen und klassischen Elementen sorgen. Denn nicht nur bei den Lebensmitteln in ihrem Lokal setzen die Gastronomen auf einen eigenen Stil, sondern auch bei der Einrichtung. Marmortafeln für eine große Bar wurden in einem Stück zugeschnitten, viele Möbelelemente wie eine blaue Sitzecke oder goldene Lampen fallen ins Auge. Seit einer kleinen Eröffnungsparty für Geschäftspartner in der vergangenen Woche fühlen sich Romanci und Arslan in ihrer Umsetzung bestätigt: „Wir hatten rund 30 Gäste geladen, am Ende kamen immer mehr Leute am Lokal vorbei und haben gefragt, ob wir sie nicht bedienen können. Es war fantastisch zu sehen, dass die Menschen uns hier so gut angenommen haben, obwohl wir ja noch gar nicht richtig eröffnet hatten“, sagt Romanci.

Nun freut sich das Gastro-Duo schon auf die Eröffnung am kommenden Freitag (15. Juli, 16 Uhr). „Wir sind beide leidenschaftliche Gastgeber und können es kaum noch erwarten“, verraten sie. Am kommenden Samstag und Sonntag hat der „Hafen Eden“ dann jeweils ab 15:30 Uhr (Freitag und Samstag 16:30 Uhr) geöffnet, bevor im kommenden Monat der reguläre Betrieb bereits um 9 Uhr startet.

Weitere Informationen zum „Hafen Eden“ findet ihr hier.

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