„Sicher gegen Corona“: TÜV-Hessen zeichnet zwei Mainzer Lokale aus

Mainzer Restaurants können mit einem Siegel des TÜV-Hessen maximale Sicherheit gegen Corona signalisieren. Das „Wilma Wunder“ am Ballplatz und das „Zenz Wirtshaus“ sind nun die ersten Gaststätten, die mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

„Sicher gegen Corona“: TÜV-Hessen zeichnet zwei Mainzer Lokale aus

Die Corona-Pandemie hat die lokale Gastronomie schwer getroffen und viele Gaststätten kämpfen aktuell, einen Schritt zurück in die Normalität zu machen. Mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ vom TÜV Hessen können Gastwirte ihren Kunden und Mitarbeitern nun zeigen, dass sie in den Lokalen vor Corona geschützt sind. Das „Wilma Wunder“ am Ballplatz und das „Zenz Wirtshaus“ dürfen nach einer Prüfung als erste Gaststätten in Mainz für sechs Monate dieses Siegel tragen. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor.

„Sowohl das ‘Zenz’ als auch ‘Wilma Wunder’ am Ballplatz hatten bereits eine hervorragende Ausgangslage durch ein ausgefeiltes und umfängliches Pandemie- und Hygiene-Konzept. An beiden Standorten wird der Schutz für Gäste und Mitarbeiter groß geschrieben, das zeigen nun beide Siegel auch deutlich an der Eingangstür“, erklärt Sonja Sieger, Lead-Auditor beim TÜV Hessen.

Die Prüfung für das Qualitätssiegel ist laut dem Pressesprecher des TÜV Hessen, Jürgen Bruder, zweigeteilt: Zunächst prüfe der TÜV das schriftliche Hygiene-Konzept. Sofern dieses Konzept die grundlegenden Anforderungen erfülle, erfolge die Prüfung vor Ort anhand einer Checkliste und transparenten Kriterien. Entscheidend ist, wie die Hygiene- und Abstandsmaßnahmen organisiert, überwacht und aktualisiert werden.

Maßnahmen von TÜV-Experten gelobt

Die Konzepte der beiden Restaurants seien demnach „vorbildlich umgesetzt“ und würden alle gesetzlichen Regelungen des Bundes und des Landes Rheinland-Pfalz gemäß dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) berücksichtigen, so die Pressemitteilung. Die geltenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzsstandard sowie die branchenspezifischen Regelungen an Lebensmittelhygiene und HACCP werden ebenfalls beachtet. Die Restaurants dürfen das Siegel nun sechs Monate tragen, müssen sich dann allerdings für eine Verlängerung einer erneuten Vor-Ort-Untersuchung unterziehen.

Besonders überzeugt haben die Prüfer laut der Pressemitteilung die modernen Lüftungsanlagen, die in den Lokalen verbaut sind und für einen regelmäßigen Luftaustausch in den Räumlichkeiten sorgen. Die verbrauchte Luft wird dabei von drinnen nach außen transportiert und mit Frischluft gewechselt. Zusätzlich wird durch CO2-Messgeräte ständig angezeigt, wie „frisch“ die Luft im Raum aktuell ist. Im „Zenz“ kann durch das Öffnen der großen Fensterfronten zudem der komplette Gastraum innerhalb weniger Minuten durch Stoßlüften mit Frischluft versorgt werden. Die vorbildliche Umsetzung der „Einbahnstraßen-Regelung“ im „Wilma Wunder“ und die kompetenten Hinweise der Mitarbeiter an die Gäste in Sachen Schutzmaßnahmen wurden von den TÜV-Experten ebenfalls gelobt. Durch diese Maßnahmen kann der größtmögliche Schutz gewährleistet werden.

Der Geschäftsführer des Wirtshaus „Zenz“ und von „Wilma Wunder“, Markus Hoffmann, freut sich über das Siegel. „Wir möchten, dass sich unsere Gäste unbeschwert bei uns aufhalten können, egal ob draußen oder in den Innenräumen. Dafür tun wir alles, um Gefahren so gut es geht zu minimieren.“ Das Siegel ist somit ein wichtiges Signal an Gäste und Mitarbeiter für die kommenden Monate. (df)

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