IHK-Chef freut sich über Schlangen vor Mainzer Geschäften

Viele Kunden hätten Ernst der Lage erkannt

IHK-Chef freut sich über Schlangen vor Mainzer Geschäften

Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Rheinhessen (IHK), Günter Jertz, begrüßt die Öffnungen im Einzelhandel. Das sagte Jertz auf Anfrage von Merkurist.

Die Wiedereröffnung entspreche dem Standpunkt der IHK, den man in jüngerer Vergangenheit immer wieder an die Landesregierung herangetragen habe. „Was uns aber vor allem zufrieden macht, ist der Eindruck, dass fast alle Einkäufer und Bummler den Ernst der Lage erkannt haben und sich an die AHA-Regeln gehalten haben. Das ist die eigentliche Botschaft der vergangenen Tage“, so Jertz.

Händler und Kunden müssten nun verantwortungsvoll mit der Situation umgehen. „Die Unternehmen wissen, dass beim Erreichen des Inzidenzwertes 50 wieder strengere Regeln gelten werden. Die Landesregierung hat klargestellt, dass sie in dieser Haltung keinen Schwenk vollziehen wird“, erklärte Jertz weiter. Zuvor hatte die IHK immer wieder gefordert, anstatt inzidenzbasiert zu schließen, evidenzorientiert zu öffnen.

Die Bilder von langen Schlangen vor Geschäften in der Mainzer Innenstadt sprächen Bände. „In den rheinhessischen Innenstädten haben es die Menschen genossen, wieder einkaufen zu dürfen. Unter den Einzelhändlern herrscht Genugtuung, wieder Kundennähe zu spüren.“ Nun zähle jeder Tag, an dem der Handel Kunden bedienen kann, sagte Jertz. Gleichzeitig fordert der IHK-Hauptgeschäftsführer nun eine „effiziente Test- und Impfstrategie“ sowie disziplinierte und solidarische Kunden. „Die Wiederöffnung des Handels darf nur der Anfang sein. Auch für andere Branchen geht es schon lange um die Existenz.“

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