Tempo 30 auf der Rheinachse - aber was ist mit den Ampeln?

Seit dem 1. Juli gilt auf der Rheinachse Tempo 30. Doch einige Merkurist-Leser bemängeln, dass die Ampelschaltung noch nicht angepasst wurde. Wann sich hier etwas tut.

Tempo 30 auf der Rheinachse - aber was ist mit den Ampeln?

Wer auf der Rheinachse unterwegs ist, muss sich seit etwas mehr als zwei Wochen an eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Denn seit dem 1. Juli gilt hier und in Teilen der Innenstadt Tempo 30 (wir berichteten). Doch nicht nur das neue Tempolimit sorgt für Diskussionen, auch die Ampelschaltung kritisieren viele. Sie sei noch nicht richtig an das neue Tempo angepasst, monieren einige, darunter auch Merkurist-Leser:

Wie Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr gegenüber Merkurist sagt, werden die Ampeln derzeit noch umprogrammiert. Das allerdings benötige etwas Zeit, da jede Ampel einzeln programmiert werden müsse. Auf der Kaiserstraße, Parcusstraße, Rheinstraße und Peter-Altmeier-Allee seien die Arbeiten bereits abgeschlossen. „Auf der Rheinallee (zwischen Kaisertor und Feuerwache) müssen noch einzelne Umprogrammierungen vorgenommen werden. Im Anschluss daran wird es noch zu Feinjustierungen kommen.“

Laut Peterhanwahr ist ein externes Fachbüro für die Umstellung der Ampeln zuständig. „Es wurde damit beauftragt, eine Programmierung für die Ampeln zu erstellen, die einen möglichst guten Verkehrsfluss gewährleisten sollen.“ Somit seien die neuen Programmierungen „keine Eigenkreation der Stadtverwaltung“.

Eine Umprogrammierung im Vorfeld der Einführung von Tempo 30 sei nicht sinnvoll gewesen, so der Stadtsprecher. „Beschwerden bezogen sich auf bislang noch nicht angepasste Ampeln. Nach Fertigstellung der ersten Strecken erreichten uns von dort auch positive Rückmeldungen.“ Eine stetige „Grüne Welle“ werde allerdings immer eingeschränkt durch andere Verkehrsteilnehmer wie ÖPNV, Radfahrer oder Fußgänger.

Überwiegend positives Feedback

Das Feedback auf das neue Tempolimit sei bisher recht positiv. Radfahrer, Fußgänger und Anwohner begrüßen laut Peterhanwahr diesen Schritt „als Zugewinn an Lebensqualität“. „Naturgemäß applaudieren nicht alle Autofahrer, aber die Maßnahme ist nicht entstanden, um irgendjemanden zu drangsalieren, sondern um die Schadstoffwerte gerade beim Stickoxid zu reduzieren und damit ein Dieselfahrverbot möglichst zu vermeiden.“ Solche Veränderungen müssten sich über eine gewisse Zeit einspielen – und der erste Eindruck sei, dass sich der allergrößte Teil der Autofahrer an die Tempovorgaben halte, so der Stadtsprecher abschließend. (pk)

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