Was passiert mit dem LBBW-Gebäude?

2020 zieht die Landesbank Baden-Württemberg von der Großen Bleiche an den Zollhafen. Doch was passiert danach mit dem Gebäude? Wir haben nachgefragt.

Was passiert mit dem LBBW-Gebäude?

Seit 1960 sitzt die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) an der Großen Bleiche. Sogar eine Bushaltestelle ist nach dem Kreditinstitut benannt. Doch im September 2017 gab die LBBW bekannt, dass das Unternehmen in rund zwei Jahren ins Rheinkontor am Zollhafen zieht (wir berichteten). „Was passiert dann mit dem Gebäude an der Großen Bleiche?“, fragt Leser Manuel in seinem Snip.

Pressesprecher Bernd Wagner zufolge hat die LBBW den Sitz schon vor zwei Jahren verkauft. Bis zum Umzug an den Zollhafen, der zwischen Ende 2020 bis Anfang 2021 angesetzt ist, mietet das Unternehmen die Fläche zurück. „Da uns das Gebäude nicht mehr gehört, können wir über die Nachnutzung leider keine Auskunft geben“, so Wagner.

Doch warum zieht die Landesbank mit ihren rund 500 Mitarbeitern von der zentralen Lage in der Innenstadt an den Zollhafen in der Neustadt? „Das Bestandsgebäude an der Großen Bleiche passt nicht mehr zum Bedarf der LBBW am Standort Mainz – beispielsweise hinsichtlich der Größe oder der Raumstruktur“, so Wagner. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht sei der Neubau am Zollhafen die beste Lösung. Mitte 2020 übernimmt die LBBW die angemieteten Flächen im Rheinkontor. Dann beginne der Innenausbau.

(pk)

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