„Haus der Fritten“ in Mainz eröffnet

Mit dem „Haus der Fritten“ haben Florine Kern und Berat Karabey einen holländischen Frittenladen in Mainz eröffnet. In Zukunft sollen dort am Wochenende bis spät in die Nacht hinein Pommes und Co. über die Theke gehen.

„Haus der Fritten“ in Mainz eröffnet

Wer schon mal in den Niederlanden war, weiß: Eine Portion Pommes auf die Hand darf beim Spaziergang nicht fehlen. Florine Kern und Berat Karabey wollen diese Esskultur auch in Mainz etablieren und haben im „Meenzer Kiosk“ an der Großen Bleiche einen Frittenladen eröffnet.

„Die Idee für das ‘Haus der Fritten’ kam uns tatsächlich schon vor über einem Jahr“, erzählt Berat Karabey. „Wir hatten schon lange überlegt, einen Imbiss zu eröffnen. Und da ich selbst ein großer Pommes-Liebhaber bin, stand die Entscheidung für einen Frittenladen mit hausgemachten Pommes schnell fest.“ Nach einigen Besuchen in Holland und Gesprächen mit Pommes-Manufakturen in Amsterdam war es dann so weit: Am 16. April eröffneten die beiden Inhaber das „Haus der Fritten“, um das „Feeling von holländischen Fritten mit nach Mainz zu nehmen.“

In dem Frittenladen im Kiosk gibt es jetzt unter anderem Pommes mit verschiedenen Toppings, aber auch Currywurst, Kumru (ein türkisches Sandwich aus Izmir) und Burger. „Die Fritten kommen natürlich am besten bei den Kunden an, da sie gerade auch in der Corona-Zeit super zum Auf-die-Hand-nehmen geeignet sind und dann bei einem Spaziergang Richtung Rhein verspeist werden können“, sagt Karabey. Am häufigsten werde die Kombination aus der holländischen Joppie-Soße und Röstzwiebeln bestellt. Die Samurai-Soße sei vor allem für Fans von schärferen Gerichten geeignet.

„Viele haben uns davon abgeraten, mitten in der Corona-Krise etwas Neues zu eröffnen.“ - Berat Karabey

Dass es das „Haus der Fritten“ heute gibt, ist gar nicht so selbstverständlich. „Der Umbau war natürlich sehr aufwändig und viele haben uns davon abgeraten, mitten in der Corona-Krise etwas Neues zu eröffnen“, erzählt Karabey. „Jedoch stehen wir vollkommen hinter unserem neuen Haus der Fritten und der Qualität unserer hausgemachten Fritten.“ Bisher habe es dafür viel positives Feedback gegeben. Vor allem die Stammkunden des „Meenzer Kiosks“ würden das neue Projekt in der Corona-Zeit sehr unterstützen. „Bei ihnen möchten wir uns besonders bedanken.“

Aktuell ist der Laden noch zwischen 12 und 22 Uhr geöffnet. „Wir hoffen aber, dass wir nach der Corona-Zeit unsere Gäste am Wochenende bis spät in die Nacht versorgen können“, sagt Karabey. Dann wollen die beiden Betreiber bis 3 Uhr morgens Fritten und Co. an die Mainzer Nachtschwärmer verkaufen.

Logo