Kann der Rosenmontagszug in der Boppstraße starten?

Teile der Mainzer Boppstraße sind derzeit eine Großbaustelle. Können sich Gardisten und Umzugswagen hier an Rosenmontag wirklich sammeln und den Zug beginnen?

Kann der Rosenmontagszug in der Boppstraße starten?

In rund einem Monat steigt der Höhepunkt der Mainzer Fastnachtskampagne 2020: der Rosenmontagszug. Bis dahin müssen die Organisatoren noch einige Vorbereitungen treffen. Zudem steht eine Frage im Raum, die sich nicht nur Merkurist-Leser Bert stellt: Kann der Rosenmontagszug wie üblich in der Boppstraße starten? Schließlich ist ein Teil der Straße derzeit eine Großbaustelle.

Seit Juni laufen die Arbeiten vor Ort. Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit in der Einkaufsmeile sollen dadurch gesteigert werden, erklärte die Stadt Mainz im Vorfeld der Arbeiten. Doch der Straßenabschnitt zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Ecke Boppstraße/Kurfürstenstraße ist nur einseitig befahrbar, die Bürgersteige teilweise wegen der Bauarbeiten nicht begehbar. Das sind eigentlich keine optimalen Bedingungen für Umzugswagen und Gardisten, um sich wie üblich dort zu sammeln und den Zug zu starten.

9000 Zug-Teilnehmer erwartet

Der Pressesprecher des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), Michael Bonewitz, erklärt: „Hier ist aktuell keine Verlegung geplant.“ Man gehe davon aus, dass der Aufstellungsbereich in der Boppstraße mehr oder weniger genauso genutzt werden könne wie in den Vorjahren. Nach aktuellem Stand werden rund 9000 Zug-Teilnehmer und 140 Wagennummern vom MCV erwartet.

Auch auf der restlichen Route des Zuges sind keine Änderungen geplant - zumindest für den Moment. Denn die endgültigen Details zum Rosenmontagszug 2020 will der MCV erst auf einer Pressekonferenz Mitte Februar bekanntgeben. (mm)

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