Verdacht auf Drogen-Handel: Polizei durchsucht Hanfladen in der Gaustraße

Durchsuchungen in drei weiteren Objekten

Verdacht auf Drogen-Handel: Polizei durchsucht Hanfladen in der Gaustraße

Der Mainzer Hanfladen „Green Haus“ ist am Mittwochmittag durchsucht worden. Das bestätigen die Mainzer Staatsanwaltschaft sowie die Polizei und der Betreiber des Hanfgeschäfts in der Gaustraße.

Laut eines Polizeisprechers ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des „Verdachts auf Drogenhandel“. Offenbar besteht der Verdacht, dass die zulässige Grenze von 0,2 Prozent THC bei einigen CBD-Produkten überschritten wurde. Es wurden eine große Menge Hanf- sowie CBD-Öl sichergestellt, außerdem Hanfblüten.

Durchsuchungen fanden auch in drei weiteren Objekten in Mainz statt. Wie der Betreiber des „Green Haus“, Marek Dörzenbach, gegenüber Merkurist erklärt, seien auch seine Privatwohnung sowie die Wohnung seiner Lebensgefährtin durchsucht worden. Seiner Auffassung nach sind seine Produkte keineswegs illegal, erklärt Dörzenbach gegenüber Merkurist.

Derzeit ist das „Green Haus“ geschlossen. „Ich kann momentan nicht sagen, wann wir den Laden wieder öffnen können oder ob wir das überhaupt tun können“, so Dörzenbach. Wie er angibt, seien rund 500 Gramm Hanf sowie etwa ein Liter CBD-Öl sichergestellt worden. Sein weiteres Vorgehen will er nun mit einem Anwalt abklären. (df)

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