Mainzer Stadtrat wechselt von der SPD zur CDU

Der Mainzer Stadtrat Giovanni Rappa verlässt die SPD und schließt sich der CDU an. Als einen der Hauptgründe für seinen Schritt nennt der Polizeibeamte die Sicherheitspolitik in der Stadt.

Mainzer Stadtrat wechselt von der SPD zur CDU

Der Mainzer Stadtrat Giovanni Rappa wechselt die Partei. Wie Rappa am Montag in einer persönlichen Erklärung mitteilte, hat er seinen Austritt aus der SPD erklärt. Wie er gegenüber Merkurist sagt, ist er nun bereits Mitglied der CDU.

Der Schritt sei das Ergebnis eines „längeren Prozesses“. Er habe seine politische Heimat und seine Grundüberzeugungen nun bei der Mainzer CDU gefunden, insbesondere im Bereich der Sicherheitspolitik. Als wichtigen Ansprechpartner nennt Rappa den CDU-Vorsitzenden und Wahlkreiskandidaten Torsten Rohe.

„Mir ist eine konstruktive Mitarbeit auf Augenhöhe sehr wichtig“, so Rappa. „Ich habe die CDU in Gonsenheim und in Mainz als starken und verlässlichen Partner kennengelernt, mit dem ich in den nächsten Jahren gemeinsam viel erreichen möchte.“ Er wolle seinen Beitrag leisten, damit der Wahlkreis mit Rohe einen „jungen und engagierten Landtagsabgeordneten bekommt, der das Thema Sicherheit in den Fokus nimmt“.

Kein Streit in der SPD

Seine Ämter als Stadtrat in Mainz und als stellvertretender Ortsvorsteher in Gonsenheim will Rappa weiterhin wahrnehmen. Er dankte seinen bisherigen Weggefährten in der SPD für die Zusammenarbeit. „Mein Blick richtet sich nun nach vorn“, heißt es in der Erklärung. Gegenüber Merkurist ergänzt er: „Ich habe mit in den letzten Monaten viele Gedanken darüber gemacht und bemerkt, dass ich in der CDU meine politische Heimat sehe. Aus Überzeugung.“ Streit habe er mit niemandem in der SPD gehabt. „Wir haben uns auf menschlicher Basis alle gut verstanden.“

Rappa ist seit zwölf Jahren Polizeibeamter in Mainz und seit über drei Jahren in der Kommunalpolitik aktiv. Dort setzt er sich nach eigenen Angaben besonders für Sicherheit, Ordnung, die Feuerwehr und Sauberkeit ein.