Maskenverweigerer randaliert in Hauptbahnhof – Konsequenzen gefordert

Gewerkschaft EVG fordert mehr Präsenz des Sicherheitspersonals

Maskenverweigerer randaliert in Hauptbahnhof – Konsequenzen gefordert

Nachdem ein Maskenverweigerer Ende Dezember im Mainzer Hauptbahnhof randaliert hat, fordert die Eisenbahngewerkschaft EVG jetzt Konsequenzen.

Der Mann hatte am 30. Dezember am Servicepoint randaliert, nachdem er aufgefordert worden war, seine Maske anzuziehen (wir berichteten). „Wir können von Glück sagen, dass DB Sicherheit und die Bundespolizei vor Ort waren und Schlimmeres verhindern konnten“, sagt der Leiter der EVG-Geschäftsstelle Mainz, Lars Kreer. „Die Lehre kann nur sein: mehr Präsenz der Bundespolizei und der DB Sicherheit in allen Bahnhöfen in Rheinland-Pfalz.“

Man könne froh sein, dass niemand verletzt worden ist, so Kreer weiter. In Bahnhöfen wie Kaiserslautern, Koblenz oder Trier „wäre ein solcher Vorfall vielleicht nicht so glimpflich ausgegangen, von den Bahnhöfen in der Fläche einmal ganz abgesehen“.

Der Übergriff zeige, wie angespannt die Situation nicht nur in den Zügen, sondern auch in den Reisezentren sei, so Kreer. Außer den Ordnungsbehörden seien auch die Arbeitgeber in der Pflicht, ihre Beschäftigten zu schützen. „Mit der DB Sicherheit verfügt die Deutsche Bahn über ein eigenes Sicherheitsunternehmen mit qualifiziertem Personal. Wir fordern die DB auf, dafür zu sorgen, dass DB Sicherheit mehr Präsenz zeigt. Dafür muss bei diesem Tochterunternehmen auch der Personalbestand erhöht werden.“

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