Rheinland-Pfalz verabschiedet sich von Luca-App

Das Land hat Vertrag mit den Betreibern zum 31. März gekündigt

Rheinland-Pfalz verabschiedet sich von Luca-App

Rheinland-Pfalz wird ab April nicht mehr die Luca-App nutzen. Die App war bis vor Kurzem in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und Konzerten zur Nachverfolgung von Kontakten im Einsatz.

Wie mehrere Medien berichten, begründete Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) den Verzicht auf die App mit der hohen Impfquote. Die meisten Menschen seien inzwischen viel besser geschützt, so Hoch. Zudem wurde in der vergangenen Verordnung festgelegt, dass eine Kontaktdatenerfassung in Gastronomie, bei Sport und im Freizeit- und Kulturbereich nicht mehr vorgeschrieben sei (wir berichteten). Auch entfällt die Quarantänepflicht für enge Kontaktpersonen. Im Gegensatz zur Luca-App ermögliche die Corona-Warn-App anonyme Informationen über Risikokontakte der Nutzer.

Anfang Januar war die App in Kritik geraten, da die Mainzer Polizei Nutzerdaten der App bei einer Ermittlung genutzt hatte (wir berichteten).

Um die Luca-App verwenden zu können, hat das Land laut Angaben des Ministeriums 1,7 Millionen Euro an den Betreiber gezahlt. Der Bund habe zugesichert, die Kosten zu übernehmen.

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