Coronavirus: Mehrere Fälle der indischen Mutation in Mainz und im Landkreis

WHO besorgt über neue Variante

Coronavirus: Mehrere Fälle der indischen Mutation in Mainz und im Landkreis

Die indische Coronavirus-Mutation (B.1.617.2) hat Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen erreicht (zuerst hatte die Allgemeine Zeitung berichtet). Wie ein Sprecher der Kreisverwaltung Mainz-Bingen gegenüber Merkurist erklärt, seien vom Gesundheitsamt Mainz-Bingen inzwischen sechs Fälle der Mutation in Mainz und im Landkreis nachgewiesen worden (Stand Freitagmittag). Zwei weitere Testergebnisse von womöglich Infizierten stehen noch aus.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Mutation als „besorgniserregend“ ein. Es bestehen Hinweise darauf, dass diese Virus-Variante ansteckender als andere Varianten ist. Zudem sei es möglich, dass B.1.617.2 unempfindlicher gegen Antikörper ist. Endgültige Ergebnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.

Wie sich die betroffenen Infizierten in Mainz und im Landkreis mit der Virus-Mutation angesteckt haben, ist nach Angaben des Gesundheitsamtes noch nicht klar. Besondere Quarantäne-Regeln gelten für Betroffene nicht – hier wird wie bei jedem anderen Corona-Fall auch vorgegangen.

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