Wie geht es mit dem Geisterhaus in der Oberstadt weiter?

In der Mainzer Oberstadt steht ein leerstehendes Haus, das inzwischen fast vollkommen zugewachsen ist. Doch wem gehört das Haus? Wir haben mit dem Ortsvorsteher gesprochen.

Wie geht es mit dem Geisterhaus in der Oberstadt weiter?

Hinter einer Hecke versteckt liegt in der Geschwister-Scholl-Straße in der Mainzer Oberstadt ein kleines Geisterhaus. Inzwischen ist das Gebäude derart zugewuchert, dass es von außen nur noch schwer zu erkennen ist. Nur Teile des Daches ragen noch heraus. Doch wem gehört das Haus? Diese Frage stellt sich auch Merkurist-Leserin Andrea in ihrem Snip.

Daniel Köbler (Grüne) ist Ortsvorsteher der Oberstadt. Das Geisterhaus in der Geschwister-Scholl-Straße ist ihm bekannt. Wie Köbler gegenüber Merkurist erklärt, gehöre das Haus dem direkt angrenzenden Grün- und Umweltamt. Früher habe in dem Gebäude der Gärtnermeister gelebt, das sei allerdings Jahrzehnte her. Heutzutage sei es unüblich, dass Mitarbeiter auf dem Gelände wohnen. Daher stehe das Haus schon lange Zeit leer.

Doch wie geht es mit dem Haus weiter? „Das Haus wurde begutachtet und gilt als einsturzgefährdet“, erklärt Köbler. Daher sei das Gebäude nicht mehr bewohnbar. Es sei geplant, das Gebäude in absehbarer Zeit abzureißen. Wann das geschehen soll, stehe noch nicht endgültig fest. (pk/df)

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