So viel hat der Blitzer in der Mainzer Rheinallee gekostet

Stadt gibt Auskunft

So viel hat der Blitzer in der Mainzer Rheinallee gekostet

Mittlerweile gibt es in Mainz neun festinstallierte Blitzer im Stadtgebiet. Wie die Verwaltung betont, dienen sie dazu, die Verkehrssicherheit in Mainz zu erhöhen. Die ersten Geräte hatte die Stadt bereits Ende des letzten Jahres in Betrieb genommen. Kürzlich kamen noch drei weitere Anlagen hinzu.

Eine davon befindet sich nun in der Rheinstraße, Höhe Holzturm, in Fahrtrichtung Innenstadt, eine andere in der Langenbeckstraße an der Einmündung zum Fort Josef in der Nähe der Mainzer Unimedizin. Ein weiterer Blitzer steht jetzt auch in der Rheinallee auf Höhe der Kommissbrotbäckerei gegenüber vom Zollhafen. Zu letzterem gibt die Verwaltung auf Anfrage von Merkurist nun weitere Details bekannt.

Wie Stadtsprecher Ralf Peterhanwahr erklärt, sei das Fundament für den Blitzer in der zweiten Novemberwoche errichtet und die Säule dann am 21. November aufgebaut und eingemessen worden. Doch müssen die Autofahrer jetzt schon damit rechnen, geblitzt zu werden? „Nein“, sagt der Stadtsprecher. Die Anlage sei noch nicht scharfgestellt (Stand: 29. November).

In Zukunft soll die Anlage nun überwachen, ob sich die Autofahrer an dieser Stelle an die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h halten. Wer schneller unterwegs ist, bekommt Post verbunden mit einem Bußgeld. Doch bevor der Säulenblitzer bei der Stadt für Einnahmen sorgt, muss die Verwaltung erst einmal Geld für die Installation ausgeben. Diese belaufen sich im konkreten Fall auf 63.100 Euro. Möglicherweise könnten sich die Kosten aber schon bald amortisieren. Denn mit einem Teil der anderen Blitzer hatte die Verwaltung bereits nach einem halben Jahr mehr als 1,5 Millionen Euro eingenommen (wir berichteten). Wie Stadtsprecher Peterhanwahr jedoch damals erklärte, stünden dem aber auch Investitionen in die technischen Anlagen sowie Personalkosten gegenüber.

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