Mainzer Erzieher wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt

Außerdem besaß der 56-Jährige kinderpornografische Aufnahmen.

Mainzer Erzieher wegen sexuellem Missbrauch von Kindern verurteilt

Ein ehemaliger Mainzer Erzieher ist wegen sexuellen Missbrauchs und dem Besitz kinderpornografischer Aufnahmen zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Das teilte die Medienstelle des Landgerichts auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

In elf Fällen soll sich der 56-jährige Erzieher im Zeitraum von Februar 2019 bis Februar 2021 in verschiedenen Kitas an ihm vertrauten Kindern vergangen haben. In drei Fällen soll er Kinder unsittlich berührt und in weiteren Fällen ihr „Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“ verletzt haben. Dabei soll er kinderpornografische Aufnahmen der Kitakinder gefertigt haben.

Bei Durchsuchungen der Wohnung des Angeklagten waren auf Laptops und Festplatten zahlreiche kinder- und jugendpornografische Dateien entdeckt worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der zunächst auf vier Tage angesetzte Prozess gegen den Mainzer war unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt worden. Der Verteidiger hatte das noch vor Verlesung der Anklageschrift beantragt. Es würden zu intime Details zum Sexualleben seines Mandanten besprochen werden müssen, so die Begründung. Der Mann selbst erschien zum Schutz vor Kameras mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze und hinter einem Aktenordner versteckt in Handschellen.

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