Mainzer gründen Bündnis gegen Preissteigerungen

Erste Kundgebung am 14. September

Mainzer gründen Bündnis gegen Preissteigerungen

„Preise runter, Löhne rauf“ – mit diesen Forderungen als Grundlage hat die Mainzer Linke gemeinsam mit weiteren Organisationen ein neues Bündnis gegründet. Am nächsten Mittwochabend (14. September) wollen sie ihre Forderungen erstmals kundgeben.

„Die massiven Preissteigerungen und die Energiekrise treffen auch die Menschen in Mainz“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung zur Gründung des Bündnisses „Genug ist Genug Mainz“. Um die Situation zu lösen und eine direkte Unterstützung zu ermöglichen, fordern die Mitglieder des Bündnisses nun vor allem einen Preisdeckel für Lebensmittel, Mieten und Energie. Demnach soll es weder ein Gasumlage noch Strom- und Gassperren geben. Auch Preissteigerungen auf kommunaler Ebene sollen vermieden werden. Weiterhin will das Bündnis, dass Löhne, Renten und Sozialleistungen automatisch an die Inflationsrate angepasst werden, dass Gewinne und Vermögen höher besteuert werden und die Daseinsvorsorge unter öffentliche Kontrolle kommt. Ebenso gehören ein kostenloser und gut ausgebauter ÖPNV zu den Kernforderungen.

Die erste Kundgebung des Bündnisses findet am Mittwoch, den 14. September, um 18 Uhr auf dem Bahnhofplatz statt. Weitere Proteste sollen folgen.

„Wir brauchen eine Wende hin zu einer Politik, die das Recht aller Menschen auf ein würdiges Leben in den Mittelpunkt stellt. Dafür bedarf es einer Umverteilung – diesmal von oben nach unten. Geld ist genug da!“, schreibt Die Linke Mainz / Mainz-Bingen. Unterstützt wird sie nach eigenen Angaben von der Stadtratsfraktion der Linken, der Linken Liste und der Linksjugend, aber auch von den Vereinen „Armut und Gesundheit in Deutschland“, „Seebrücke Mainz“, „Pflege.Auf.Stand Rheinland-Pfalz“, „Ver.di Pflegeaufstand“, „Ökosozialistische Initiative Mainz/Wiesbaden“, „DKP Mainz“, „SDAJ Mainz“, „Internationale Sozialistische Organisation (ISO)“ sowie „Sol Mainz – Sozialistische Organisation Solidarität“.

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