„SBII“ an der Mainzer Uni bekommt neues Aussehen

Uni-Gebäude wird aufwändig umgebaut

„SBII“ an der Mainzer Uni bekommt neues Aussehen

Der Verfügungsbau SB II-IV auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird generalsaniert. Das melden die Uni und der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) am Mittwoch. Das Ende der Bauarbeiten ist für 2026 geplant, das Land stellt dafür 43,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Der kreuzförmige Komplex am Colonel-Klein-Weg 2 soll künftig verschiedenen Bereichen der JGU als Interimsquartier zur Verfügung stehen. Aktuell wird das Gebäude leergezogen, außen befinden sich bereits Baugerüste. Innen wird der SB II-IV bis auf die Stahlbetonkonstruktion entkernt. Die Räume werden durch den Umbau neu angeordnet.

Die neuen Fassadenplatten sollen durch die Beige-grau-Töne ein „modernes und komplett neu anmutendes Gesicht erhalten“, wie es heißt. Im gesamten Gebäude würden neue Aluminiumfenster mit Wärmedämmung eingebaut. Zudem soll das Gebäude komplett barrierefrei werden. Hauptkriterien beim Umbau seien Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, Anpassungen an wechselnde Nutzer sollen mit geringem baulichen Aufwand möglich sein. Auch der Brandschutz würde auf den aktuellen Stand gebracht und die Energieeffizienz verbessert.

Die 50 Pkw-Stellplätze an den vier Gebäudeecken werden Teil der Baustelle und sind daher vorübergehend nicht nutzbar. Sie sollen in leicht veränderter Anordnung in derselben Anzahl wiederhergestellt werden. Für Fahrräder sind 164 Einstellplätze vorgesehen, davon 96 mit Überdachung.

Als Übergangsbau geplant

Der SB II-IV wurde im Jahr 1975 eröffnet. Der Name steht für „Sonderbau“ bzw. „Schnellbaumaßnahme“ und war eigentlich nur als provisorische Übergangslösung gedacht, um die Raumnot zu beheben. Nach fünf Jahren sollte der Bau wieder abgerissen werden – und steht bis heute auf dem Campus. Später wurde er überwiegend als Lehrgebäude genutzt, in dem sich Vorlesungsräume, Büros, Verwaltung, Bibliotheken und Labore befanden.

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