Warum wird das Parkhaus am Studentenwohnheim nicht genutzt?

Wer mit dem Auto in Mainz unterwegs ist, der ist auch oft auf der Suche nach einem Parkplatz. Ein leerstehendes Parkhaus klingt da verlockend - doch warum wird das Gebäude an der Generaloberst-Beck-Straße nicht genutzt?

Warum wird das Parkhaus am Studentenwohnheim nicht genutzt?

Nachdem es vergangene Woche im leerstehenden Parkhaus an der Generaloberst-Beck-Straße gebrannt hat (wir berichteten), fragen sich einige Merkurist-Leser, warum das Gebäude nicht mehr genutzt wird. „Das wäre doch ein idealer Park & Ride Standort“, schreibt etwa Ray. Auch Kathinka meint: „Liegt direkt an der Straba-Haltestelle und somit eigentlich perfekt für Park+Ride.“

Seit Juni 2017 sei das Parkhaus, das zum Studentenwohnheim Hechtsheim gehört, nicht mehr nutzbar, sagt Thomas Kohn-Ade, Sprecher des Studierendenwerks. Der Grund: Mängel bei der Sicherheitsbeleuchtung, den Markierungen und der Fluchtwegeausschilderung. Dem Studierendenwerk gehört die Anlage aber nicht, sondern der Wohnbau.

„Es laufen seither Gespräche zwischen uns, der Wohnbau Mainz, der Stadt, der Mainzer Verkehrsgesellschaft und den zuständigen Ministerien, welche Maßnahmen umgesetzt werden müssen, um eine sinnvolle Nutzung des Parkhauses wieder zu ermöglichen und wie diese aussehen könnte“, so Kohn-Ade. Die Kosten werden derzeit kalkuliert, ein Ergebnis könne es Ende März 2020 geben.

Auch die Nutzung als Park-and-Ride-Parkhaus sei im Gespräch. „Sie wird nun auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft und weiterverfolgt. Alle Beteiligten arbeiten an einer zügigen Instandsetzung für eine sinnvolle Nutzung der Parkflächen, prüfen mögliche Betreiber und stimmen das weitere Vorgehen ab“, so Kohn-Ade. Auch Claudia Giese, Sprecherin der Wohnbau Mainz, bestätigt: „Wir sind dazu mit der Verkehrsdezernentin im Gespräch und werden die Planungen nach unseren Möglichkeiten unterstützen.“

Wann genau ein Park-and-Ride-Parkhaus an der Generaloberst-Beck-Straße Realität werden könnte, ist aber noch unklar. (rk)

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