Stadt Mainz und Tierheim beraten über Zukunft

Die Stadt Mainz und das Tierheim haben sich erneut beraten, wie es nun mit der Einrichtung weitergehen soll. Zudem hat die Stadt ein „FAQ“ zu allen Fragen rund um den Umzug des Tierheims zusammengestellt.

Stadt Mainz und Tierheim beraten über Zukunft

Nach Unklarheiten in der öffentlichen Wahrnehmung haben sich der Vorstand des Tierschutzvereins Mainz, Oberbürgermeister Nino Haase und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger erneut getroffen, um über die Zukunft des Tierheims zu beraten.

Wie die Stadt mitteilt, sichert sie dem Tierschutzverein ihre volle Unterstützung zu, sowohl bei der Verbesserung der Übergangslösung als auch bei der Suche nach einem endgültigen Standort. Eine optimale Versorgung der Tiere stehe dabei immer im Vordergrund.

Mobile Module für die Übergangszeit

Geplant sind nun zwei temporäre Standorte an der Mombacher Straße sowie „Am Rondell“, die parallel betrieben werden sollen. Dort werden die Tiere in Modulbauten untergebracht, die eine deutliche Aufwertung zur bisherigen Unterbringung darstellen sollen. Die Stadt Mainz stellt die Flächen und die Räume kostenlos zur Verfügung und trägt auch die Umzugskosten. Insgesamt investiert die Stadt damit mehrere Millionen Euro. Da es sich um mobile Räume handelt, können sie nicht nur für den Übergang, sondern auch am finalen Standort genutzt werden.

Der Aufbau der Interimsstandorte soll ab 2027 beginnen, der Umzug der Tiere erfolgt schrittweise im Laufe desselben Jahres. Erst danach beginnt der Rückbau der Hochstraße im Bereich des Tierheims. Für die tiergerechte Planung wurde auf Empfehlung des Tierheims ein erfahrener Architekt beauftragt. Laut Stadt werden für die Neubauten keine Grünflächen versiegelt, da es sich um bereits versiegelte Flächen handelt.

Ursprünglich war geplant, dass das Tierheim nach dem Abriss wieder an seinen alten Standort zurückkehrt. Deshalb wurde mit mobilen Räumen geplant, die später dort weitergenutzt werden könnten. Sollte das Tierheim nun doch einen anderen dauerhaften Standort bevorzugen, will die Stadt bei der Suche unterstützen. In jedem Fall kann das Tierheim die neuen, mobilen Räume auch langfristig nutzen.

Die Aufteilung des Tierheims auf zwei Standorte sei nur eine Übergangslösung, die auf die Zeit des Brückenabrisses begrenzt sein soll. Man werde weiterhin im engen Austausch bleiben, um die Unterbringung aller Tiere stetig zu verbessern. Bei allen Planungen seien die Ansprüche an den Tierschutz stets eingehalten worden. Die Stadt dankt dem Verein und allen Helfern für ihre Arbeit und versichert: „Wir wollen gemeinsam als starke Partner durch diese sicher nicht einfache Zeit gehen.“

Bürger, die Fragen zu dem Thema haben, können sich nun darüber in einem von der Stadt erstellten „FAQ“ informieren.