Diese 7 Dinge kennen nur Weisenauer

Fischerdorf, Bunker, Alte Synagoge – der Mainzer Stadtteil Weisenau hält einige Geheimnisse bereit. Sieben von ihnen stellen wir Euch hier vor.

Diese 7 Dinge kennen nur Weisenauer

Wusstet Ihr, dass das Scheck-In-Center in Weisenau zum besten Edeka des Südwesten gekürt worden ist? Oder, dass der Regisseur Uwe Boll in dem Mainzer Stadtteil wohnt? Nicht? Dann erfahrt Ihr hier sieben Dinge, die nur Weisenauer kennen – und dann auch Ihr.

Früher mal ein Fischerdorf

Seinen leicht maritim angehauchten Charme verdankt der Mainzer Stadtteil am Rhein der Tatsache, dass er früher einmal ein Fischerdorf gewesen ist. Gerade am Tanzplatz und im alten Ortskern entdeckt der Besucher einige kleine Reminiszenzen, wie zum Beispiel eine Ankerskulptur neben der Apotheke am Tanzplatz. Auch die Nähe zum Rhein und die vielen Boote, die dort liegen, unterstützen diesen Eindruck. 1930 wurde Weisenau schließlich eingemeindet, ein Fischerdorf ist es aber im Herzen immer geblieben.

Schutz im Bunker

Schutz vor den Angriffen auf die Stadt im Zweiten Weltkrieg suchten die Menschen nicht nur in den Bunkern an der Wilhelmiterstraße und am Albansberg. Auch die unterirdisch gelegene Festung Fort Weisenau im Volkspark wurde zu einem Luftschutzraum umfunktioniert. Mehr zu den Bunkern lest Ihr hier.

Der beste Edeka des Südwestens

Auf rund 6500 Quadratmetern findet der Kunde im Scheck-In-Center in der Weberstraße alles, was er braucht. Und dafür wurde das Unternehmen 2018 ausgezeichnet – als „Bester Edeka im Südwesten“. „Wir verstehen uns als Symbiose eines überdimensionierten Feinkosthauses und eines Nonfood-Warenhauses mit Fachhandelqualität“, sagte Geschäftsführerin Susanne Scheck-Reitz bei der Preisverleihung. Und dazu ist das Center einer der größten Supermärkte der Stadt – neben dem Real-Markt in Bretzenheim. 2016 wurde das Einkaufszentrum in Weisenau eröffnet, 120 Arbeitsplätze wurden damit geschaffen.

Facebook-Post sorgt für Lacher

„Liebe(r) Zettelschreiber(in), wir haben gemeinschaftlich beschlossen, Sie hiermit zum Hobby-Bobby des Jahres 2019 zu ernennen.“ Mit diesem Facebook-Post ist die Fahrschule „Baroli“ quasi über Nacht auch über die Ortsgrenzen hinaus bekannt geworden und sorgte für einige Lacher. Worum es dabei genau ging, lest Ihr hier.

Jüdische Geschichte

Dass man an vielen Stellen in Mainz auf römische Geschichte stößt, ist allseits bekannt. Doch auch die jüdische Geschichte spielt eine große Rolle – und das auch in Weisenau. Allen voran die Weisenauer Synagoge an der Wormser Straße, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut worden ist. Sogar eine Mikwe (Tauchbad) wurde hier entdeckt. Hier können Besucher mehr über die jüdische Kultur in dem Stadtteil erfahren, die der Förderverein Synagoge Weisenau pflegt. Und auch auf dem jüdischen Friedhof an der Portlandstraße ist die Geschichte erlebbar.

Der Königreichssaal

Jehovas Zeugen aus Mainz und Umgebung treffen sich in Weisenau. In der Mönchstraße befindet sich nämlich der Königreichssaal der Glaubensgemeinschaft. Versammlungen finden hier mehrmals in der Woche statt.

Berühmter Regisseur

In Weisenau lebt auch eine Berühmtheit – der Filmregisseur Uwe Boll („House of the Dead“ , „Alone in the Dark“ und „BloodRayne“). In einem Interview mit Merkurist sagte Boll 2015: „Mir gefällt Mainz einfach. Mir gefällt Wiesbaden auch, aber Wiesbaden ist mehr alt, mondän sozusagen, und teurer vor allen Dingen, wenn man in Miete oder Kauf geht.“ Das Interview könnt Ihr hier komplett lesen. (rk)

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