Irre Szene bei Mainz-Niederlage

Siegesserie von Mainz 05 reißt

Irre Szene bei Mainz-Niederlage

Jetzt weiß auch Achim Beierlorzer, wie sich eine Niederlage als Mainz-Coach anfühlt: Nach zwei Siegen in Hoffenheim (5:1) und gegen Frankfurt (2:1) verlor Mainz im dritten Beierlorzer-Spiel mit 1:2 in Augsburg.

Der Augsburger Sieg war mehr als verdient, da die Hausherren in beiden Hälften die bessere Mannschaft waren. Schon nach sieben Minuten hatte Augsburg zwei mal nur den Pfosten getroffen. Umso überraschender ging Mainz 05 in der 15. Minute durch Levin Öztunali in Führung.

Richter vor dem leeren Tor

Schon vier Minuten vorher war es zu einer Szene gekommen, über die ganz Fußball-Deutschland noch einige Tage sprechen dürfte: Nachdem Öztunali den Ball vertändelt hatte, liefen in der 11. Minute drei Augsburger ohne Gegenspieler auf Mainz-Keeper Robin Zentner zu. Ruben Vargas legte quer auf Marco Richter, der nur noch aus etwa sechs Metern aufs leere Tor einschieben musste. Doch Richter schoss den Ball rechts am Tor vorbei!

Noch vor der Pause machte Richter seinen Fehler wieder gut: In der 41. Minute erzielte er den Ausgleich. Florian Niederlechner drehte das Spiel in der 65. Minute per Elfmeter zugunsten der Augsburger. Dem Strafstoß war eine Entscheidung des Video-Schiedsrichter (VAR) vorausgegangen. Eigentlich hätte es nach einem Foul von Kunde an Vargas Freistoß geben sollen, nach Prüfung des VAR gab es aber den Elfmeter. In den sozialen Medien wird die Entscheidung viel diskutiert. „Lachhaft! Wenn er sich das nicht anguckt, führt er den VAR auf absurdum. Kein Foul“, kommentieren etwa die „Hinterhofsänger“. Auch andere User kritisieren die Elfer-Entscheidung.

Mit dem Sieg ziehen die Augsburger in der Tabelle an Mainz vorbei. Mit 17 Punkten liegen sie auf Platz 11, die Mainzer mit 15 Punkten auf Platz 13 (Stand: Samstag 17:30 Uhr). (nl)

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