Scherbenmeer auf der Mainzer Lu: Mann erleidet gefährlichen Schnitt

Auch platter Reifen bei Polizeiauto

Scherbenmeer auf der Mainzer Lu: Mann erleidet gefährlichen Schnitt

Ein Mann hat sich am Samstag in der Mainzer Alstadt eine gefährliche Schnittwunde zugezogen, nachdem er auf der mit Glasscherben übersäten Ludwigsstraße gestürzt war. Das meldet die Mainzer Polizei.

Wie die Beamten mitteilen, feierten außer den Besuchern auf dem Veranstaltungsgelände des MCV auch mehrere Tausend Menschen friedlich bis in den späten Abend auf der „LU“. Dabei spielten einige Musik über Bluetoothboxen ab und konsumierten mitgebrachte Speisen und Getränke. Die Getränke stammten offenbar zumeist aus Glasflaschen.

Dies führte zu einer starken Verunreinigung der gesamten Straße mit Glasscherben, die nicht nur ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellten, sondern auch bei mindestens einem Streifenwagen für einen Platten sorgten. Darüber hinaus führten die Glasscherben zu einer gefährlichen Verletzung. So stürzte gegen 21 Uhr ein Mann ohne Fremdeinwirkung auf der Ludwigsstraße und erlitt eine tiefe Schnittwunde an seiner Wange am Übergang zum Hals.

Polizisten versorgten den Mann und übergaben ihn anschließend an die Rettungskräfte und einen Notarzt. Es war wohl nur ein glücklicher Umstand, dass die Verletzung nicht lebensgefährlich war, erklärt die Polizei.