Kinder baden im Rhein: Polizei stoppt 10-köpfige Gruppe

Eltern nicht anwesend

Kinder baden im Rhein: Polizei stoppt 10-köpfige Gruppe

Die Polizei hat am Mittwochabend rund zehn Kinder zurückgerufen, die im Rhein bei Nackenheim gebadet haben. Das meldet die Polizei Oppenheim.

Gegen 19:15 Uhr wurde den Beamten eine Gruppe von etwa zehn Kindern beziehungsweise Jugendlichen gemeldet, die im Bereich des Grillplatzes am Rheinufer Nackenheim im Rhein schwimmen. Dabei handelte es sich um Kinder im Alter zwischen zehn und 13 Jahren.

Die Polizisten untersagten den Kindern in der Folge das Baden. Ihnen und den zum Bade-Zeitpunkt nicht vor Ort anwesenden Eltern wurde eindringlich verdeutlicht, welche Gefahren vom Schwimmen im Rhein ausgehen können.

Die Polizei weist nun noch einmal darauf hin, dass das Baden im Rhein abseits ausgewiesener Stellen lebensgefährlich ist. In den vergangenen Jahren kam es unter anderem im Zuständigkeitsbereich der Polizei Oppenheim zu mehreren tödlichen Badeunfällen.

Auch an vermeintlich sicher und ruhig aussehenden Stellen, wie dem hier betroffenen Nebenarm des Rheins, sind vielfach nicht sichtbare Untiefen beziehungsweise Strudel vorhanden, die auch geübte Schwimmer in die Tiefe ziehen können, erklärt die Polizei. Die auf dem Rhein fahrenden Binnenschiffe würden Wellen und Sogkräfte erzeugen, die Schwimmern ebenfalls gefährlich werden können. Sollte man Menschen in hilfloser Lage im Rhein beobachten, ist sofort die Feuerwehr beziehungsweise der Rettungsdienst unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112 zu verständigen.

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