Mainzer Polizeigewerkschaft kritisiert Fastnachts-Pläne

Mainzer Polizei will kein „Bad in der Menge nehmen“

Mainzer Polizeigewerkschaft kritisiert Fastnachts-Pläne

Der Plan des MCV, sowohl Fastnachtssitzungen als auch die Straßenfastnacht in kleinerer Form stattfinden zu lassen, trifft bei der Mainzer Ortsgruppe der Polizeigewerkschaft (GdP) auf Unverständnis. Das teilt die Gewerkschaft am Mittwoch mit.

„Insbesondere die Ankündigung der stattfindenden Straßenfastnacht hat uns als GdP verwundert“, so der Vorsitzende der Bezirksgruppe Mainz, Markus Scheid. Die Ankündigung der Fastnachter stelle die Mainzer Polizei vor „nicht unerhebliche Herausforderungen“. Es handle sich bei den MCV-Planungen um ein neues Format mit mehreren Unbekannten, die Anzahl der Teilnehmer könne man nur vage schätzen. Außerdem sei nicht klar, an welchen Tagen überhaupt gefeiert werden soll.

Der Rosenmontag sei klassischerweise ein „Großkampftag für die Polizei“. Von Schwerdonnerstag (Weiberfastnacht) bis Aschermittwoch habe keine Einsatzkraft frei, das sei man gewohnt. „Unter den aktuellen Corona-Bedingungen ist das dieses Jahr aber sehr misslich“, sagt Stefanie Loth, stellvertretende Vorsitzende der Bezirksgruppe Mainz. „Wir hätten uns gewünscht, dass wir hier kein ‘Bad in der Menge’ auf einer Festmeile nehmen müssen und auch Kontakte reduzieren könnten.“

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