Weinbar Marlene verabschiedet sich mit „letztem großen Knall“

Mit einer „Bottle-Party“ Anfang Juni verabschiedet sich die Weinbar „Marlene“ nach sechs Jahren. Ganz verschwinden wird sie aber nicht.

Weinbar Marlene verabschiedet sich mit „letztem großen Knall“

Als „große Schwester“ des Cafés „Dicke Lilli, gutes Kind“ eröffnete die Bar „Marlene“ 2016 in der Gaustraße. Benannt nach Filmstar Marlene Dietrich sollte sie etwas „erwachsener, dunkler und cleaner“ sein, als die kleine Schwester, wie Betreiberin Vera Kohl vor der Eröffnung gegenüber Merkurist sagte. Nach sechs erfolgreichen Jahren wird es „Marlene“ jetzt nicht mehr als reguläre Weinbar geben.

Der Grund für die Schließung ist letztlich die Corona-Pandemie, die für Schwierigkeiten bei der Personalsuche sorgt. Schon im vergangenen September kündigte das Team über Facebook eine Pause an. „Der oft erwähnte Personalmangel hat uns eingeholt und es ist uns leider aktuell nicht möglich den Regelbetrieb aufrecht zu erhalten.“ Seit September hat die Bar auch nicht mehr aufgemacht.

Weiterhin Veranstaltungen und geschlossene Gesellschaften

Auf aktuelle Merkurist-Nachfrage schreibt Vera Kohl: „Wir zwei Geschäftsführerinnen versuchen das aktuell selbst aufzufangen beziehungsweise es dauert auch einfach seine Zeit, bis neue Leute eingearbeitet sind.“ Deshalb seien momentan die Kapazitäten erschöpft und man müsse sich auf die „Lilli“ als Kerngeschäft konzentrieren.

Doch ganz schließen wird „Marlene“ nicht, nur das reguläre Abendgeschäft als Weinbar hört auf. „Meine Leidenschaft sind definitiv auch Veranstaltungen und geschlossene Gesellschaften und das werden wir in der Marlene auch weiterhin machen“, so die Betreiberin. Auch der Name „Marlene“ wird weiterhin neben der „Dicken Lilli“ zu sehen sein.

Von der Weinbar verabschiedet sich das Team am 4. Juni ganz offiziell mit einer „Bottle-Party“ (18 bis 23 Uhr) und einem „letzten großen Knall“. An dem Abend gibt es flaschenweise „Wein und Sprudeliges“ zu „super fairen Preisen“ und Pizza auf die Hand.

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