Weinbar: Neueröffnung in der Dagobertstraße

Wo früher die Bar „DejaVu“ war, hat nun ein Nachfolger eröffnet: die Weinbar „Dagobert“. Was die Gäste dort erwartet, haben uns die neuen Inhaber verraten.

Weinbar: Neueröffnung in der Dagobertstraße

Eine Neueröffnung in Corona-Zeiten ist eher selten. Dennoch haben sich die Mainzer Gastronomen Sven Weisheit und Lisa Triller getraut: Am Donnerstag (17. September) haben sie ihre Weinbar „Dagobert“ eröffnet.

Die Entscheidung, in den Räumlichkeiten des ehemaligen „DejaVu“ etwas Neues zu eröffnen, fiel schon im Februar: „Wie üblich gab es noch die ein oder andere Klärung mit dem Bauamt und dem Ordnungsamt, so dass wir dann bedingt durch die Corona-Pandemie im Mai in die Räumlichkeiten konnten“, erzählt Inhaber Sven Weisheit. Gemeinsam mit Lisa Triller betreibt er auch die Weinbar „Onkel Oscar“ in der Rheinallee. „Wir waren von der ersten Minute Feuer und Flamme und von der Location begeistert, da sie zu uns und unserem insgesamten Auftritt passt.“ Besonders haben es ihnen die alten Bruchsteine, das Fachwerk und die Lichtverhältnisse angetan.

Im Mai begannen dann die Umbauarbeiten. Hier haben die Inhaber dann auch selbst Hand angelegt. „Wir hatten natürlich ein Gesamtbild der Bar im Kopf und haben alles selbst geplant und in Eigenleistung sehr viel selbst erbracht. Wir haben uns die einzelnen Bereiche Schritt für Schritt vorgenommen, umgebaut und ausgestattet“, so Weisheit.

Naturweine im Vordergrund

Doch wie sind sie auf den Namen gekommen? „Der Name - Weinbar Dagobert - ist eventuell nicht ganz so kreativ, aber wir dachten, da die Lokation in der Dagobertstraße ist, passt das ganz gut. Das hat uns auch gleich gefallen und dabei sind wir geblieben.“ Ihren Gästen bieten die Gastronomen eine große Weinkarte - dabei setzen sie besonders auf Naturweine: „Das Thema Naturweine nimmt bei uns zukünftig einen hohen Stellenwert ein, da wir der Meinung sind, dass auch im Weinbau das Thema Natürlichkeit seinen Platz haben muss.“ Naturweine sind gerade im Trend, weil sie ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig bis gar keinem Schwefel auskommen. „Nicht jedem werden die Weine schmecken, aber wir haben ja auch eine große Auswahl an konventionellen Weinen auf der Karte. Aber probieren muss man die Weine damit man auch mitreden kann“, sagt der Inhaber.

Aus der Küche gibt es viele leichte, moderne Gerichte. Darunter sind vegetarische und vegane Gerichte, aber „auch für die Wurst- und Fleischesser gibt es eine kleine Auswahl an Speisen“, sagt Weisheit. Wert legen sie dabei auf die Nachhaltigkeit und Qualität der Produkte. „Unsere Speisekarten werden wir immer wieder anpassen und diverse Specials anbieten. Sobald es wieder möglich ist werden wir auch Weinproben und spezielle Events anbieten in den Räumlichkeiten.“

In den kommenden Wochen wollen die Inhaber noch den Außenbereich umgestalten, damit Gäste auch in den kälteren Monaten dort sitzen können. (df)

Logo