Neues asiatisches Restaurant in Mombach eröffnet

Ein neues asiatisches Restaurant hat in einer Seitenstraße in Mainz-Mombach eröffnet. Das Besondere daran ist, dass hier vietnamesische mit japanischer Küche vereint wird. Merkurist hat mit dem neuen Besitzer gesprochen.

Neues asiatisches Restaurant in Mombach eröffnet

In einer Mombacher Seitenstraße, genauer in der Bernhard-Winter-Straße 1, hat Anfang des Monats ein neues asiatisches Lokal im ehemaligen gutbürgerlichen Restaurant „Zum Saalbau“ eröffnet - das asiatische Restaurant Ba Ngoai. Das neue Lokal serviert eine Fusionsküche, die vietnamesische Spezialitäten mit der japanischen Speise Sushi vereint.

Ba Ngoai - Meine Oma kocht am besten

Der Inhaber Xuan Truong Le, der bisher kein eigenes Lokal besessen hat, sondern in einem Sushi-Restaurant in Idstein arbeitete, startet mit dem Ba Ngoai nun eine eigene Idee. Mit viel Liebe zum Detail wolle er eine asiatische Atmosphäre schaffen, in der sich seine Gäste wohlfühlen, erklärt Le. Dafür habe er extra einen Maler engagiert, der die Wände in besonderer Weise gestaltete. Außerdem habe Le sogar Deko aus Vietnam in sein Einrichtungskonzept integriert: „Diese Vogelkäfige um die Lampen kommen aus Vietnam. Die gibt es in Deutschland so nicht.“

Für die vietnamesischen Speisen habe er einen vietnamesischen Koch eingestellt. „Die Gerichte werden auf traditionell vietnamesische Art zubereitet, wir benutzen keine Geschmacksverstärker“, so Le. Neben den vietnamesischen Speisen wird mit Sushi auch eine japanische Komponente in die Speisekarte integriert. Ein Mittagsmenü gibt es auch und es bestehe die Möglichkeit das Essen auch mitzunehmen, erklärt er.

Wichtig ist es Le auch bei den Speisen Traditionen beizubehalten und in moderner Weise weiterzuführen. „Zu unserem Sushi gibt es zum Beispiel immer eine warme Suppe gratis. Das hat etwas mit dem Einklang von Yin und Yang zu tun“, erzählt er. Zum kalten Sushi brauche es zum Ausgleich dann ein warmes Gericht. Es gäbe natürlich auch Speisen, die man in Deutschland nicht so kennt, aber zu einem großen Teil gebe es die typischen asiatischen Gerichte.

„Man kann sich kein Glück kaufen, aber man kann sich Sushi kaufen, und das ist so ziemlich dasselbe.“

Besonders speziell sei die Freestyle-Platte in seiner Speisekarte. „Damit können Gäste sich aus allem Sushi eine eigene Platte zusammenstellen, die sie sich dann teilen können“, erklärt Le. Diese Platte habe er in seine Karte mit aufgenommen, weil er an das Zitat „Man kann sich kein Glück kaufen, aber man kann sich Sushi kaufen, und das ist so ziemlich dasselbe“, denken musste. „Denn das stimmt irgendwie“, sagt er.

Seit dem 1. Juli hat das Ba Ngoai nun bereits geöffnet und viele Neugierige haben sein Lokal auch schon besucht, erklärt Le. Natürlich müsse er aber nun noch Werbung machen, um weiter zu verbreiten, dass sie dort zu finden sind, da es nicht sehr viel Fußverkehr in dieser Ecke gebe. (df)

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