Ein Mann mit einer vermeintlichen Pistole hat am Freitagmittag (26. September) in der Mainzer Innenstadt für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Das meldet das Polizeipräsidium Mainz.
Gegen 13 Uhr meldeten Zeugen einen Mann mit einer Schusswaffe in der Fuststraße. Er habe mehrfach mit der Waffe abgedrückt, jedoch schien die Pistole nicht geladen zu sein.
Daraufhin suchte die Polizei mit mehreren Kräften die Umgebung ab. Wenig später konnten die Beamten die Person vor der Römerpassage antreffen.
Spielzeugpistole im Rucksack
Der 45-jährige Mann ließ sich widerstandslos festnehmen und zeigte sich kooperativ. Er gab an, dass sich die Waffe in seinem Rucksack befinde.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten eine schussunfähige Spielzeugpistole, eine schwarze Nachbildung mit der goldenen Aufschrift „P99“, die lediglich Geräusche erzeugt. Zusätzlich stellten die Beamten ein Beinholster und einen Schalldämpfer sicher. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 0,97 Promille.
Der Vorfall ereignete sich zu einer Zeit, als viele Passanten in der Innenstadt unterwegs waren und sorgte für erhebliche Aufmerksamkeit. Verletzt wurde niemand. Nach aktuellem Stand geht die Polizei von einem unbekümmerten und kurzsichtigen Verhalten des Mannes aus. Die weiteren Ermittlungen dauern an.