Schockdiagnose: Hodentumor bei Ex-Mainzer Boetius entdeckt

Niederländer soll operiert werden

Schockdiagnose: Hodentumor bei Ex-Mainzer Boetius entdeckt

Erst am Freitag strahlte Jean-Paul Boëtius (28) noch bei seiner Rückkehr nach Mainz: Im Sommer war der Niederländer nach vier Jahren bei Mainz 05 nach Berlin zu Hertha BSC gewechselt und trat nun in der Mewa Arena gegen seine alten Kollegen an. Am heutigen Donnerstag der Schock: Wie Hertha BSC auf Twitter mitteilt, wurde bei Boetius ein Tumor im Hoden diagnostiziert.

Der Tumor sei bei einer urologischen Untersuchung erkannt worden und soll nun operativ entfernt werden. Weitere Details gab Hertha BSC bisher nicht bekannt. Auf Twitter meldete sich bereits der 1. FSV Mainz 05 zu Wort und schrieb: „Die gesamte Mainz 05-Familie steht hinter dir, Djanga (Boetius’ Spitzname)! Wir wünschen eine gute und vollständige Genesung!“

Es ist bereits der zweite Berlin-Spieler, bei dem innerhalb weniger Wochen ein Hodentumor entdeckt worden ist. Hertha-Spieler Marco Richter gab erst vor wenigen Wochen sein Comeback, nachdem ihm zuvor ein Hodentumor entfernt wurde. Auch bei Sebastian Haller von Borussia Dortmund und Timo Baumgartel von Union Berlin waren in den letzten Monaten Hodentumore entdeckt worden. Bei Baumgartel verlief die Behandlung erfolgreich, sodass er wieder auflaufen kann. Haller befindet sich derzeit noch in Behandlung.

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