Neun Pflichtspiele in Folge waren die Mainzer vor dem Bundesliga-Heimspiel am Sonntagabend gegen den SC Freiburg ungeschlagen. Gegen den Tabellennachbarn Freiburg schafften es die 05er aber nicht, ihren großen Einsatz mit einem Tor zu belohnen und mussten somit die erst dritte Niederlage unter Urs Fischer hinnehmen. Bejubeln konnten die Mainz-Fans immerhin die Rückkehr von Nadiem Amiri und Anthony Caci.
Schiedsrichter sorgt für Aufregung
Zu Beginn des Spiels taten sich die Mainzer extrem schwer und scheuten noch das große Risiko. Nach rund 20 Minuten tauten die 05er dann etwas auf und übernahmen zunehmend die Kontrolle über die Partie. In der 26. Minute hatte Stefan Posch die Riesenchance, den Führungstreffer für Mainz zu erzielen. Der Abwehrchef versuchte es mit einem Distanzschuss, der noch minimal von Freiburgs Torhüter Atubolu touchiert wurde und somit an den linken Pfosten knallte.
Für den größten Aufreger sorgte aber aus Freiburger Sicht ausgerechnet der Unparteiische Zwayer. Am Ende der Nachspielzeit hätten die Gäste eigentlich noch einen Einwurf durchführen dürfen, aber da Zwayer die Ausführung dessen zulange dauerte, pfiff er vorzeitig zur Halbzeitpause. Bei den Freiburgern traf diese Entscheidung auf großes Unverständnis und Freiburg-Kapitän Günter sowie Trainer Schuster sahen für das vehemente Beschweren die Gelbe Karte.
Früher Rückschlag nach der Pause
Im zweiten Durchgang folgte dann schnell der Stimmungsdämpfer. Erst zwei Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, da gingen die Gäste mit einem Kopfballtor von Höler in Führung. In der 62. Minute wurde es auf den Rängen dann aber wieder lauter. Nadiem Amiri wurde für Sota Kawaski eingewechselt und feierte damit sein Comeback, nachdem er zuvor wochenlang verletzungsbedingt ausgefallen war.
Zwölf Minuten später konnten die FSV-Fans bereits das nächste langersehnte Comeback feiern. Durch eine Oberschenkelverletzung im September hatten die 05er monatelang ohne Anthony Caci auskommen müssen. Die Einwechslung des Franzosen wurde deshalb lautstark bejubelt.
Die Mainzer hatten in der zweiten Halbzeit zwar noch mehrere Möglichkeiten, den Ausgleichstreffer zu erzielen, schafften es aber nicht, sich für ihren Einsatz zu belohnen. Damit blieb es bei dem 0:1 für die Freiburger.
Die Mannschaft von Cheftrainer Urs Fischer muss nun versuchen, den kleinen Rückschlag schnellstmöglich wegzustecken und den Blick nach vorne zurichten, da schon am kommenden Donnerstag das Rückspiel des Conference-League-Viertelfinales auf die Mainzer wartet.