Adam Szalai bleibt bei Mainz 05

Stürmer kehrt in den Trainingsbetrieb zurück

Adam Szalai bleibt bei Mainz 05

Stürmer Adam Szalai kehrt nach der Abstellungsperiode für Nationalspieler in der kommenden Woche ins Teamtraining von Mainz 05 zurück. Das gab der Verein am Montag bekannt.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines intensiven Gesprächs zwischen dem Vereinsvorsitzenden Stefan Hofmann, Sportvorstand Rouven Schröder und dem ungarischen Nationalspieler sowie dessen Berater Oliver Fischer.

Szalai sagt zu der Entscheidung: „Ich bin froh, wieder Teil meiner Mannschaft zu sein und für Mainz 05 weiterhin alles zu geben. Nur gemeinsam werden wir die vor uns liegenden Aufgaben bewältigen und die schwierigen vergangenen Tage vergessen machen können.“ Er sei bereit, das Geschehene hinter sich zu lassen und seinen Teil zum „sportlichen Aufschwung“ beizutragen. Sein Berater Oliver Fischer merkt an: „Ich bedauere die Entwicklungen der vergangenen Tage. Dennoch ist es uns in einem konstruktiven Gespräch gelungen, eine zukunftsorientierte Lösung zu finden.“

Rouven Schröder ergänzt: „Die vergangenen zwei Wochen haben bei uns allen Spuren hinterlassen und am Ende vor allem auch Mainz 05 geschadet. Deswegen war es wichtig, dass wir unsere Ansichten und Differenzen zeitnah aufarbeiten, ausräumen und eine gerichtliche Auseinandersetzung vermeiden. Die Themen, die zu diesem Punkt geführt haben, wurden ausgeräumt. Adam hat uns erklärt, dass er definitiv keinen Wechsel oder eine Vertragsauflösung anstrebt.“ In der Konsequenz bleibe er Spieler von Mainz 05, so Schröder. „Es ist uns im gemeinsamen Gespräch gelungen, eine Basis zu schaffen, auf der Adam weiter am Training der Profis teilnehmen kann.“

Hintergrund

Szalai war am Montag, 21. September, suspendiert worden. Das Aus des Ungarn bei den 05ern solle aus rein sportlichen Gründen erfolgt sein, wie der Verein sagt. Wie die Bild berichtet, habe der Szalai-Rausschmiss aus Sicht der Spieler jedoch andere Gründe. So soll sich der Stürmer im Mannschaftsrat für die in Aussicht gestellte Rückzahlung des Geldes stark gemacht haben, auf das die Spieler bei der verhandelten Gehaltsstundung wegen Corona verzichtet hatten. Die Mannschaft hatte aufgrund dessen am Mittwoch, 23. September, das Training verweigert und gestreikt. (mm)

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