Am Freitag streiken Mainzer Schüler wieder für das Klima

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“ - diese Parole wird wieder am Freitag in Mainz zu hören sein. Dann werden Schüler und Studenten anlässlich der „Fridays for Future“-Bewegung für den Klimaschutz demonstrieren.

Am Freitag streiken Mainzer Schüler wieder für das Klima

Am kommenden Freitag (15. März) rufen Schüler und Studenten in Mainz zum dritten Mal zum „Fridays for Future“-Tag auf. Ihre Forderungen haben sie in einem offenen Brief an die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ zusammengefasst: Mehr Klimaschutz und vor allem ein schnellstmöglicher Kohleausstieg.

Die „Fridays for Future“-Bewegung definiert sich als eine Gruppe ohne Bindungen zu anderen Organisationen oder Parteien. Die Bewegung hat ihre Wurzeln in Schweden. Dort streikte die Schülerin Greta Thunberg zum ersten Mal im August 2018 vor dem schwedischen Reichstag für das Klima.

Seit Jahresbeginn fanden nun auch zwei „Fridays for Future“-Tage in Mainz statt: Am 18. Januar und am 15. Februar streikten jeweils über 1000 Schüler und Studenten am Bahnhof für das Klima. Danach zogen die Schüler weiter am Rabanus-Maurus-Gymnasium und am Kurfürstlichen Schloss vorbei bis zum Gutenbergplatz.

Wie die Organisatoren mitteilen, solle die Aktion am kommenden Freitag eine neue Dimension erhalten. Es sollen nicht nur Schüler und Studenten in Deutschland streiken. Am selben Tag gehen auch Gruppen in vielen anderen Ländern wie Frankreich, Schweden, Kanada, Uganda und Australien auf die Straße, um zu demonstrieren. (mm)

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