Unwetter und Zerstörung im Raum Mainz – war es ein Tornado?

Am Freitag richtete ein schweres Unwetter Schäden in Mainz und Rheinhessen an. Nun gibt es Hinweise darauf, dass es sich dabei um einen Tornado gehandelt haben könnte.

Unwetter und Zerstörung im Raum Mainz – war es ein Tornado?

Nachdem ein schweres Gewitter am Freitag (28. April) Rheinhessen unerwartet hart traf, überprüft der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun, ob es sich bei dem Unwetter um einen Tornado gehandelt haben könnte. Das berichtet der SWR.

Vor allem in Mainz-Ebersheim, Zornheim und Klein-Winternheim sowie in Schwabsburg bei Nierstein hatte das Unwetter für Schäden gesorgt. Anwohner selbst hatten sogar von einer „Windhose“ berichtet. Wie der DWD gegenüber dem SWR mitteilt, gibt es Hinweise darauf, dass tatsächlich ein Tornado durch Rheinhessen gewütet ist.

Momentan werte der DWD nämlich Aufnahmen von sogenannten Stormchasern aus, die Unwetter gezielt beobachten und verfolgen. Anhand dieser Aufnahmen werde das Unwetter in Rheinhessen als Tornado-Verdachtsfall geführt. Eine endgültige Bestätigung gebe es jedoch noch nicht.

Für das Unwetter am Freitag hatte der DWD nur eine Standard-Gewitterwarnung (Stufe orange) herausgegeben. Dass das Unwetter in Rheinhessen nicht auf Stufe rot (Unwetter) oder sogar lila (extremes Unwetter) heraufgesetzt worden war, hatte für Kritik gesorgt – unter anderem auch vom Diplom-Meteorologen Dominik Jung.

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