Aus für das Performance Art Depot?

Seit knapp zwölf Jahren gibt es das Performance Art Depot in der Mainzer Neustadt. Künstler können hier ihre Performances präsentieren. Doch das könnte bald ein Ende haben. Denn die Betreiber stehen vor einem großen Problem.

Aus für das Performance Art Depot?

Das Performance Art Depot (PAD) in Mainz bietet seit mehr als zehn Jahren Künstlern die Möglichkeit, sich und ihre Kunst zu präsentieren. Beim Mainzer Publikum kommt das PAD gut an, weil die Besucher hier in engen Kontakt mit den Künstlern kommen und sich gegenseitig austauschen können. Doch nun ist der Fortbestand des PAD gefährdet. Die Gründer und Betreiber des PADs, das Künstlerduo Nicole Schmitt und Peter Schulz, suchen nun gemeinsam mit Kollegen nach einer Lösung, um die Einrichtung zu retten.

Vermieterwechsel wird Problem

Ein neuer Vermieter wird nun zum Problem für das PAD in der Leibnizstraße. Da damit auch eine Mieterhöhung einhergehe, sei es ihnen unmöglich, die Räume weiterhin als Aufführungsort zu nutzen, so Schmitt. Deshalb wird das PAD an seinem jetzigen Standort definitiv schließen.

Doch die beiden Betreiber prüfen nun die Möglichkeit, das PAD an anderer Stelle in Mainz weiterzuführen. Dafür sollen am heutigen Mittwochabend Gespräche geführt werden. Mit dabei sind Vertreter des PENG, von „Die Substanz der Stadt“ sowie die Geschäftsführerin des Landesverbands Deutscher Theater.

Betrieb in Neustadt läuft vorerst weiter

Unabhängig von dem Ergebnis des Gesprächs wird das Programm in der Leibnitzstraße aber vorerst weiterlaufen. Von der HDSK Wohnen, dem neuen Vermieter, habe das PAD eine mündliche Zusage der Duldung bis Ende des Jahres erhalten, um sich nach anderen möglichen Produktionsstätten umsehen zu können, sagt Nicole Schmitt. (mm)

Logo