Diese Schlagzeilen waren vor drei Monaten noch undenkbar

Was vor drei Monaten noch undenkbar schien, ist heute Realität: Maskenpflicht, Kontaktsperre oder Toilettenpapier-Klau. Wir zeigen Euch Schlagzeilen, die Anfang Februar noch vollkommen absurd gewesen wären.

Diese Schlagzeilen waren vor drei Monaten noch undenkbar

Die Theodor-Heuss-Brücke gesperrt, Fastnachter bekommen eine eigene „Helau-Spur“ und das Diesel-Fahrverbot auf der Rheinachse war gerade beschlossen worden – das waren Anfang Februar die großen Aufreger in Mainz. Ach, wie sehr würden wir uns jetzt solche Aufregerchen wünschen! Drei Monate später lauten die aktuellen Themen: Kontaktsperre, Maskenpflicht und Infektionszahlen. Die Corona-Krise hat alles überschattet. Wir haben einige Merkurist-Schlagzeilen der vergangenen Wochen gesammelt, die Anfang Februar noch vollkommen undenkbar waren.

„10 Euro Bußgeld für Verstoß gegen die Mundschutz-Pflicht“

Wer hätte damals gedacht, dass er seine Einkäufe nur noch mit einem Mundschutz machen darf? Seit Anfang dieser Woche ist es Realität. Wer seine Maske vergisst, muss mit einem Bußgeld rechnen.

„Müssen Mainz-05-Spieler bald mit Schutzmasken auf den Platz?“

Natürlich hat die Corona-Krise auch längst den Sport erreicht. Seit Anfang März ruht in der Fußball-Bundesliga der Ball. Wie es weitergeht, ist immer noch unklar. Vermutlich wird im Mai wieder gespielt – dann vielleicht sogar mit Mundschutz.

„Kontaktsperre soll verlängert werden“

Noch am 24. Februar feierten die Mainzer ausgelassen den Rosenmontag. Corona war zwar schon Thema, doch zum damaligen Zeitpunkt rechneten nur die Wenigsten damit, dass sie sich ihren Mitmenschen bald nicht mehr nähern dürfen. Seit März darf man sich im öffentlichen Raum nur noch alleine bewegen oder mit Personen aus seinem Haushalt. Ansonsten gilt: Mindestabstand von 1,50 Metern.

„Frau (37) klaut mehr als 30 Packungen feuchtes Toilettenpapier“

Vielleicht hätte es diese absurde Meldung auch noch im Januar in die Schlagzeilen geschafft. Doch ob die Frau zu dieser Zeit überhaupt Toilettenpapier geklaut hätte, ist mehr als fraglich.

„Jugendliche husten Passanten an und rufen ‘Corona’“

Anhusten statt schlagen: Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Verhalten von Jugendlichen.

„Keine Großveranstaltungen bis 31. August: Diese Mainzer Feste sind betroffen“

Mainz ohne seine Feste? Fast eine absurde Vorstellung. Doch bis zum 31. August werden unter anderem abgesagt: das Open Ohr, die Johannisnacht und die Konzerte der Reihe „Summer in the City“. Auch das Marktfrühstück wird frühestens im September starten können.

„Zollhafen Mainz erlässt ‘Schorsch’ die Miete“

Doch immerhin: Es gibt auch positive Schlagzeilen, die vor wenigen Monaten noch undenkbar gewesen wären: „Zollhafen Mainz erlässt ‘Schorsch’ die Miete“; „Obdachlose können in Mainzer Hotel ziehen“ oder „Mainzer Gastronomen kochen für Corona-Helden“. Auch in den nächsten Wochen werden sicher weitere folgen. (mo)

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