Fluglärm: Stadt Mainz erhält Entschädigung

Land Hessen entschädigt Städte und Gemeinden

Fluglärm: Stadt Mainz erhält Entschädigung

90.000 Euro erhält die Stadt Mainz vom Land Hessen dafür, dass die Stadt besonders stark vom Fluglärm betroffen ist. Das hat das hessische Wirtschafts- und Verkehrsministerium am Freitag mitgeteilt.

Das Geld will die Stadt für die Umgestaltung des Rheinufers zwischen der Weisenauer Brücke und der B9-Unterfüh­rung einsetzen. Am Laubenheimer Rheinufer sollen Naherholungs- und Freizeitangebote entstehen, unter anderem ein Spielplatz, Park- und Fahrradstellplätze sowie ein saisonaler Ausschank und eine Liegewiese. Um die Naherholungsbereiche gut zu erreichen, wird außerdem ein Fuß- und Radweg verlegt.

Mit dem sogenannten Regional-Lastenausgleichsgesetz verteilt das Land Hessen jährlich 4,5 Millionen Euro an Städte und Gemeinden, die vom Fluglärm rund um den Frankfurter Flughafen betroffen sind. Das Geld stammt aus den Dividendeneinnahmen des Landes für dessen Fraport-Aktien. Es kann unter anderem zur Einrichtung und Unterhaltung öffentlicher Freizeit- und Ruhezonen, für Kinder- und Jugendbetreuung oder in den Bereichen „Bildung“ und „Soziales“ eingesetzt werden.

Die Mittel werden nach einem festen Schlüssel verteilt, der sich daran orientiert, wie stark eine Kommune von Fluglärm belastet ist und wie viele ihrer Einwohner betroffen sind.

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