Verdacht auf versuchte Tötung von Polizistin

Verdächtiger wieder entlassen

Verdacht auf versuchte Tötung von Polizistin

Ein unbekannter Täter hat am Sonntagmorgen in Frankfurt offenbar versucht, eine Polizistin zu töten. Nur knapp neben der Beamtin schlug ein schwerer Blumenkübel auf das Pflaster.

Mehrere Polizisten hatten am Sonntag gegen 0 Uhr am Mainufer eine Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Verordnung durchgeführt. Während eine Personengruppe in Höhe des Eisernen Stegs kontrolliert wurde, schlug nur wenige Zentimeter neben einer 25-jährigen Polizistin ein rund 20 Kilo schwerer Blumenkübel aus Ton auf dem Pflaster auf.

Die Polizistin hatte großes Glück, nicht getroffen worden zu sein. Der Blumenkübel wurde aus einer Höhe von etwa 6 bis 7 Metern herabgeworfen. Nach Zeugenangaben hatte ein bislang unbekannter Täter den Blumenkübel zunächst auf den Eisernen Steg getragen und dann gezielt auf die Polizeikräfte geworfen.

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: etwa 1,80 Meter groß, nordafrikanisches Erscheinungsbild; er trug einen grauen Kapuzenpullover und blaue Jeans. Nur wenig später wurde auf dem Römerberg ein 22-jähriger Frankfurter festgenommen. Dieser hatte seinen Schuh gegen den Streifenwagen geworfen. Ob es sich bei ihm auch um den Werfer des Kübels handelt, ist unklar. Weil dies bisher nicht bewiesen werden konnte, wurde er mittlerweile wieder entlassen.

Die Polizei Frankfurt bittet Zeugen, sich unter 069-75551199 in Verbindung zu melden. (df)

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