Verdacht auf versuchte Tötung von Polizistin: Belohnung ausgesetzt

3.000 Euro für Hinweise

Verdacht auf versuchte Tötung von Polizistin: Belohnung ausgesetzt

Nachdem ein unbekannter Täter am 24. Mai in Frankfurt versucht hat, eine Polizistin mit einem Blumenkübel zu töten, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt nun eine Belohnung ausgesetzt. Der Blumenkübel hatte die Polizistin damals nur knapp verfehlt (wir berichteten).

Der Gesuchte warf in der Nähe des Eisernen Steges einen rund 20 Kilogramm schweren Blumenkübel herunter. Der Topf schlug nur wenige Zentimeter neben der Polizistin auf dem Boden auf. Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass der Blumenkübel zuvor von dem Gelände eines am Eisernen Steg angrenzenden Cafés am Schaumainkai entwendet und von dort heruntergeworfen wurde. Zuerst waren die Beamten davon ausgegangen, dass der Kübel vom Eisernen Steg aus geworfen wurde.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und die Frankfurter Kriminalpolizei ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Ein Zeuge beschrieb den mutmaßlichen Täter wie folgt: männlich, etwa 180 cm groß, nordafrikanisches Erscheinungsbild, bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover und blauen Jeans. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.

Die Polizei Frankfurt bittet Zeugen, sich unter 069-75551199 zu melden. (nl)

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