Diese Orte in Finthen müsst Ihr gesehen haben

Über die Grenzen von Mainz hinaus ist Finthen vor allem für seine Spargelfelder bekannt. Doch es gibt noch andere Ecken im westlichsten Stadtteil von Mainz, die sich blicken lassen können.

Diese Orte in Finthen müsst Ihr gesehen haben

Als „grüne Lunge von Mainz“ gilt der Stadtteil Finthen, der zwischen Spargelfeldern, Obstplantagen und Kirschbäumen ganz im Westen von Mainz liegt. Dabei hat Finthen noch mehr zu bieten als den landwirtschaftlichen Betrieb. Welche Orte Ihr gesehen haben solltet, haben wir für Euch zusammengetragen.

Zwischen den Feldern und Plantagen liegt der alte Finther Ortskern mit seinen verwinkelten Gassen, dem Rathaus, dem Aubach und der Martinskirche, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde. Ein Mal im Jahr herrscht hier allerdings der Ausnahmezustand: Am Fastnachtssonntag findet traditionell ab 14:11 Uhr der größte aller Mainzer Stadtteilumzüge statt: der Zug der Finther Lebensfreude. Bis zu 50.000 Zuschauer werden jedes Jahr erwartet.

Etwas abgelegen liegt der Finther Flugplatz, von dem täglich viele kleinere Motoren- und Segelflugzeuge abheben, die unter anderem Rundflüge über Mainz anbieten. In den 1990er Jahren verwandelte sich der Platz für Festivals wie „Monsters of Rock“ (1991) und „Rock over Germany“ (1993) in ein Konzertgelände, unter anderem traten hier Tina Turner, Metallica und AC/DC auf. Vor etwa drei Jahren wurde die Region um den Flugplatz wegen seltener Gräser- und Pflanzenarten allerdings zum Naturschutzgebiet ernannt, deswegen finden hier heute keine Konzerte mehr statt.

185 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Römerquelle – und bietet somit an manchen Stellen einen Ausblick über die Stadt Mainz. Wo heute Wohnblocks, Einfamilienhäuser und ein paar Einkaufsmöglichkeiten sind, bauten die Römer vor rund zweitausend Jahren eine Wasserleitung. Vom Königsborn führte die Verbindung bis in die Oberstadt, um Mainz mit Trinkwasser zu versorgen. Daher stammt vermutlich auch der Ortsname, denn der Geschichte nach solle sich „Finthen“ vom Lateinischen „ad fontes“ ableiten, was „von der Quelle“ bedeutet.

Welche Orte in Finthen findet Ihr am schönsten? Postet sie als Kommentar unter den Artikel. Noch mehr über Finthen erfahrt Ihr in unserem Stadtteilportrait.

(nl)

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