In der Mainzer Innenstadt haben am Samstagmittag rund 4000 Menschen gegen Spaltung und Ausgrenzung und für Demokratie und Zusammenhalt demonstriert. Eingeladen dazu hatte eine Initiative von Privatleuten.
Der Protestmarsch startete um 11 Uhr am Raimundi-Tor unter dem Motto „Eine Welt, die zusammenhält“ (wir berichteten). Die Organisatoren teilten bereits im Vorfeld mit: „Es ist höchste Zeit, dass wir vor der Bundestagswahl 2025 alle auf die Straße gehen und unseren Mitmenschen zeigen, dass wir gegen jegliche Art der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sind und dass wir viele sind!“
Aufgrund der Demonstration war die Mainzer Innenstadt ab kurz nach 13 Uhr in weiten Teilen gesperrt. Das hatte auch Auswirkungen auf den ÖPNV in Mainz. Wie die Mainzer Mobilität meldete, entfielen die Haltestellen Bauhofstraße, Schusterstraße, Höfchen, Schillerplatz, Neubrunnenplatz und Münsterplatz ersatzlos. Bei den Straßenbahnen kam es ebenfalls zu Behinderungen und damit zu Verzögerungen.
Wie die Polizei mitteilt, löste sich der Protestmarsch gegen 15 Uhr allmählich auf. Insgesamt verlief die Demonstration friedlich.