Land fördert Fanprojekt Mainz mit 80.000 Euro

Das Fanprojekt Mainz e.V. erhält 80.000 Euro vom Land. Das Geld soll in die sozialpädagogische Arbeit und die Gewaltprävention in der Fankultur fließen.

Land fördert Fanprojekt Mainz mit 80.000 Euro

Das Fanprojekt Mainz e.V. erhält eine Förderung in Höhe von 80.000 Euro. Das teilt das rheinland-pfälzische Innenministerium mit. Das Geld soll für die sozialpädagogische Arbeit des Vereins eingesetzt werden.

Die Förderung ist Teil des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) und soll die Bedeutung von Fanprojekten und deren Beitrag zur Gewaltprävention in der Fußball- und Fankultur unterstreichen.

„Fußball ohne Fans ist undenkbar. Sie prägen das Spiel und machen den Stadionbesuch zum Erlebnis“, erklärt Sportminister Michael Ebling (SPD). Das Land unterstütze das Fanprojekt gezielt, um mit den Fans im Dialog zu bleiben, ihre Anliegen aufzugreifen und demokratische Werte zu stärken. „Prävention, Bildung und verlässliche Beziehungsarbeit tragen dazu bei, Sicherheit rund um den Sport zu gewährleisten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu festigen“, so Ebling weiter.

Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und Behörden

Das Fanprojekt Mainz e.V. wurde 1994 gegründet und dient als Bindeglied zwischen Fans, Vereinen und Sicherheitsbehörden. Es ist Teil eines Netzwerks, das 2007 um das Fanprojekt Kaiserslautern und 2009 um das in Trier erweitert wurde.

Die Mitarbeiter richten ihre Arbeit am Lebensalltag der Fußballfans aus. Zu den zentralen Zielen gehören außer der Gewaltprävention auch die Vorbeugung extremistischer Einstellungen. Außerdem übernimmt das Projekt Aufgaben in der Jugendarbeit, bietet Beratungs- und Bildungsangebote an und unterstützt Fanclubs bei organisatorischen Aufgaben.

„Mit der Landesförderung unterstützen wir seit vielen Jahren erfolgreich eine gewaltpräventive, tolerante und jugendorientierte Fankultur, die Fairness und Respekt sichtbar lebt“, so Innenminister Ebling. „Fanprojekte schaffen Vertrauen und tragen dazu bei, dass Fußball in Rheinland-Pfalz ein Ort der Begeisterung und des friedlichen Miteinanders bleibt.“