So lief das „First Date“ für die Mainzerin Josi auf Vox

Am Montagabend war die Mainzerin Josi bei der Flirtshow „First Dates“ auf Vox zu sehen. In der Sendung traf sie auf den selbstbewussten Österreicher Achi. Dieser sorgte dafür, dass Josi dieses Date noch lange in Erinnerung bleiben wird.

So lief das „First Date“ für die Mainzerin Josi auf Vox

Ein Date im Fernsehstudio, mit Kameras und einem vollkommen fremden Mann - das erwartete die Mainzerin Josi am Montagabend in der Vox-Flirtshow „First Dates“ (wir berichteten). In dem vom TV-Koch Roland Trettl moderierten Format sollte nach den Vorstellungen von Vox der bisexuelle Einzelhandelskaufmann Achi aus Österreich ihr Traumprinz werden. Vor Ausstrahlung der Show sagte Josi, die transsexuell ist, noch zu Merkurist, dass die Sendung eine „witzige Erfahrung“ gewesen sei. Angekündigt wurde das Date zum Beginn der Show dann mit dem Titel: „Transgender trifft Mr. Bean“. Und in der Tat, Josis Date sollte äußerst unterhaltsam verlaufen.

„Bisher nur Schabracken dabei“

Zunächst betrat Achi das zum Cafe umfunktionierte Fernsehstudio. Sofort verriet er Fernsehkoch Trettl, dass er ein verrückter Kerl sei, der Flirtshows liebe. Deshalb habe er auch schon bei „Take me out“ sowie „Adam und Eva“ mitgemacht. Außer vielen Affären sei dabei aber noch nichts herumgekommen. „Bisher waren nur Schabracken dabei“, so Achi. Eine ernste Beziehung habe er noch nicht gehabt. Deshalb fahre er auch „zweigleisig“, so Achi, womit er auf seine Bisexualität anspielte.

Auf die Frage von Moderator Trettl, wie denn sein Traummann/Traumfrau aussehe, antwortete Achi: „Der Mann am besten so wie ich und die Frau wie Britney Spears, so eine Britney-Bitch sollte es schon sein.“ Kurz darauf betrat dann Josi das Cafe. Mit ihrem weit ausgeschnittenen schwarzen Jumpsuit fiel sie dem Österreicher sofort positiv auf. Während Josi nur TV-Koch Trettl gegenüber von ihrer Transsexualität erzählte, thematisierte sie dies im Gespräch mit ihrem Date Achi nicht.

Dieser ließ aber schon nach wenigen Momenten durchblicken, dass er sowohl auf Männer als auch Frauen steht. „Ein bisschen bi schadet nie.“ Doch er habe das Problem, so Achi, dass er, wenn er einen Mann im Bett habe, die „Hupen“ vermisse und wenn eine Frau, dann den „Pimmel“. Nach dieser Aussage musste Josi das erste Mal schlucken. In einer voneinander getrennten Befragung fand Josi Achis Benehmen „unangebracht“. Er solle sich gescheit benehmen, so die 24-jährige Mainzerin.

Doch der Österreicher legte gleich mit einem flotten Spruch nach. Als beide aßen, bestreute Achi sein Essen mit Kräutern. Josi lehnte ab mit der Begründung, dass sie dann das Grünzeugs zwischen den Zähnen habe. Für Achi war das aber kein Problem: „Das kann man doch rauslutschen“, wurde der Einzelhandelskaufmann anzüglich.

Zweites Date?

Kurz darauf verschwand Josi auf der Toilette, um ihren besten Freund anzurufen und ihm vom bisherigen Date zu erzählen. Währenddessen philosophierte Achi, dass Josi Orangenhaut habe, ein „Grand Canyon“ sei es aber nicht. Als Josi wieder zurückkam, sprachen beide noch darüber, wie viele Geschlechtspartner Achi schon hatte. So genau wusste das der Österreicher nicht mehr, bezeichnete sich allerdings selbst als „King of Popp“ und lächelte süffisant dazu. Wenig später war das Date dann schon beendet.

Aus Achis Sicht verlief das Date „prickelnd, witzig, interessant“. Josis Bewertung des Dates fokussierte sich eher auf den Aspekt „witzig“. Ob es ein zweites Date geben könnte, fragte die Stimme aus dem Off. Austro-Macho Achi stimmte mit ja. „Vielleicht ein Treffen in der Sauna.“ Josi erteilte dem Wunsch allerdings eine Absage. „Nein, kein zweites Date.“ Mit Achi könne man Spaß haben, aber eher auf der freundschaftlichen Ebene und nicht in einer Beziehung. Dann trennten sich die Wege der beiden. Für Achi blieb letztlich nur die Erkenntnis: „Dann gehe ich halt zur nächsten Datingshow. Bis dahin kann ich ja noch mit meinem Hund kuscheln.“

Logo