Diese 5 Weltunternehmen haben ihren Sitz in Mainz

Heute stellen wir euch fünf Unternehmen vor, die von Mainz und der Region aus den Weltmarkt erobert haben.

Diese 5 Weltunternehmen haben ihren Sitz in Mainz

Spezial-Laser aus Hechtsheim, Verschlüsse aus Budenheim oder einer der ältesten noch existierenden Musikverlage der Welt. Wir stellen euch fünf Unternehmen vor, die von Mainz und Umgebung aus weltweit durchgestartet sind.

Schott Music

Einer der ältesten noch bestehenden Musikverlage weltweit wurde in Mainz gegründet: 1770 ging Schott Music hier an den Start. Mit dem Spezialglashersteller Schott AG (1884 in Jena gegründet) hat Schott Music übrigens nichts zu tun. Der Musikverlag hat seinen Sitz am Weihergarten in der Mainzer Altstadt und wurde durch die Bearbeitung des kompletten Werks Richard Wagners weltbekannt. Zudem editierte der Musikverlag schon Werke von Beethoven und Mozart. Mittlerweile veröffentlicht Schott Music Fachzeitschriften, Noten, Bücher und Chormusik.

Biontech

2008 gründeten Ugur Sahin, Özlem Türeci und Christoph Huber das Unternehmen Biontech mit Hauptsitz in der Mainzer Oberstadt. Was zu dieser Zeit noch niemand ahnen konnte: Im Jahr 2020 sollte es das inzwischen gewachsene Unternehmen zu weltweiter Bekanntheit schaffen. Nur rund ein Dreivierteljahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie wurde der Biontech-Impfstoff „Comirnaty“ zugelassen und seitdem in alle Welt exportiert. Ugur Sahin und Özlem Türeci sind inzwischen ebenfalls bekannter als noch im Jahr 2008: Sie sind mittlerweile Träger des Bundesverdienstkreuzes (wir berichteten).

Dilas Diodenlaser

Rund 350 Mitarbeiter arbeiten in Hechtsheim bei einem der Markt- und Technologieführer im Bereich Hochleistungs-Diodenlaser. Mitte der Neunzigerjahre schlug das Unternehmen Dilas Diodenlaser nämlich hier als Tochtergesellschaft des US-Laserherstellers Coherent auf. Mit den Lasern aus Hechtsheim können Materialien präzise bearbeitet werden, zum Beispiel beim Schweißen.

Schott AG

Seit 1952 haben die Glaswerke der Schott AG ihren Sitz in Mainz. Eigentlich gründete Otto Schott das Unternehmen bereits 1884 im thüringischen Jena, doch nach dem Zweiten Weltkrieg verlor er den ersten Firmensitz wegen einer Zwangsenteignung durch die alliierten Streitkräfte. Daraufhin zog das Unternehmen in die Mainzer Neustadt. Hier wird sogar spezielles Glas für die Weltraumtechnik hergestellt, welches zum Beispiel beim Bau von Satelliten und Sonden verwendet wird. Außerdem produziert und vertreibt die Schott AG ihre Glas-Waren für Flugzeuge, Solarenergie-Anlagen und für Pharmazie auf jedem Kontinent der Erde.

Bericap

Das Budenheimer Unternehmen Bericap hat sich auf etwas spezialisiert, dass wahrscheinlich alle Mainzer schon mal verwendet haben: Kunststoffverschlüsse. In 20 Ländern stellt Bericap die Verschlüsse für Lebensmittel, Mineralöle oder Medikamente her - darunter Saudi-Arabien, Brasilien und Indien. Im Jahr 2017 betrug der weltweite Umsatz des Unternehmens rund 800 Millionen Euro.

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