FILMZ: Das sind die Gewinner

Beim FILMZ-Festival stimmt das Publikum über die Gewinner ab.

FILMZ: Das sind die Gewinner

Nach elf Tagen und etwa 100 gezeigten Filmen stehen nun die Gewinner des 21. Mainzer Filmfestivals FILMZ fest. In insgesamt acht Kategorien wurden Filme unterschiedlicher Länge und Genres ausgezeichnet. Anders als bei vielen anderen Filmfestivals werden die Preisträger nicht von einer Jury bestimmt, sondern vom Publikum selbst. Erstmals in diesem Jahr wurde zusätzlich ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Film von der Landeshauptstadt Mainz verliehen.

Die Publikumspreise

In der Kategorie Langfilm konnte sich die dystopische Sci-Fi-Satire „The Ordinaries“ der Berliner Regisseurin Sophie Linnenbaum durchsetzen. Das Team erhielt nicht nur ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro, sondern auch das von Juwelier Willenberg gestaltete Mainzer Rad als Trophäe. Erstmalig wurde auch der Preis in der Kategorie Dokumentarfilm gleich hoch dotiert. 1500 Euro erhielt Maksym Melnyk für seinen Dokumentarfilm „Drei Frauen“, der die Geschichte eines alternden Dorfes in der Ukraine erzählt. Die meisten Publikumsstimmen in der Kategorie Mittellanger Film und somit 800 Euro Preisgeld erhielt der Stuttgarter Andreas Kessler für „Nakam (Rache)“, der Preis für den besten Kurzfilm und 500 Euro gingen an Tamara Denic mit „Get Home Safe“.

Als bester Lokaler Kurzfilm wurde bereits in der Festivalwoche die Dokumentation „Das zieh ich an, wenn ich tot bin“ von Hochschulstudent Marvin Menné aus Mainz gekürt. Der Preis in der Kurzfilm-Sektion andersARTig ging an die Hamburgerin Elenar Pila Nyffeler für ihren schwarz-weißen Pantomime-Film „Clown Wars“. Die Goldene Gurke im Trashfilm-Wettbewerb Gong-Show gingen an „Nosferatu a Magonza“ von Jakob Villhauer und Martin Hlawatschek.

55FILMZ: Ein Film in 55 Stunden

Sieger des Wettbewerbs 55FILMZ, bei dem innerhalb von 55 Stunden ein Film mit den Motiven Neonschild, Käse und Noir produziert werden musste, war das Team um Erik Dowideit mit „Drei Käse High“. Der erste Preis war mit 400 Euro dotiert. Das zweitplatzierte Team rund um Lasse Riegel mit dem „Das Blaue vom Himmel“ darf seinen Film nun kostenlos bei der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) einreichen.

Die Preisgelder der Publikumspreise wurden gestiftet von der Spardabank Südwest, der Rheinhessen Sparkasse, dem Schüren-Verlag, Kontrastfilm, nachtschwärmerfilm, Indievisiuals, Kuehn Kunz Rosen und Paco Media.

Erstmals vergeben: Sonderpreis der Landeshauptstadt Mainz

Erstmals in diesem Jahr wurde von der Landeshauptstadt Mainz ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Film verliehen. Hier wurden die Gewinner jedoch nicht vom Publikum, sondern vom Kuratorenteam des FILMZ-Festivals ausgewählt. Insgesamt 2500 Euro gingen zu gleichen Teilen an Jesse Mazuch für die Kamerarbeit im Langfilm „Ich Ich Ich“, Julia Groteclaes für die Recherche zum Dokumentarfilm „Heimspiel“, Vera Bracklo und Julia Nagel für das Kostümbild im mittellangen Film „Noctuidae“ sowie Tajo Hurrle für das Drehbuch im Kurzfilm „Weil ich Leo bin“.

Noch bis zum 20. November könnt ihr euch das Programm des FILMZ-Festivals hier on demand ansehen. Die 22. Ausgabe von FILMZ – Festival des deutschen Kinos soll vom 2. bis 12. November 2023 stattfinden.

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