Das erwartet Euch beim Weihnachtsmarkt 2019

Wenn sich die Weihnachtspyramide am Höfchen dreht und tausende Lichter über dem Marktplatz glitzern, ist es wieder so weit: Der Mainzer Weihnachtsmarkt beginnt. Alles Wichtige dazu findet Ihr hier.

Das erwartet Euch beim Weihnachtsmarkt 2019

Wie jedes Jahr werden zum Mainzer Weihnachtsmarkt rund um den Dom zehntausende Besucher erwartet. Insgesamt 98 Stände bieten Speisen, Getränken und Kunsthandwerk an. Am Donnerstag, den 28. November geht es um 11 Uhr los, um 17 Uhr wird der Markt offiziell von Oberbürgermeister Michael Ebling und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz eröffnet. Bis zum 23. Dezember gibt es auf dem Markt Glühwein, Kartoffelpuffer und vieles mehr.

Apropos Glühwein: Die Glühweinpreise bleiben laut Sprecher der Weihnachtsmarktbeschicker Sascha Barth im Vergleich zum Vorjahr stabil: „Eine Tasse kostet um die drei Euro.“ Der Markt ist an den Tagen von Sonntag bis Donnerstag von 11 bis 20:30 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Wie jedes Jahr dürften die Schließzeiten manchen Besuchern zu kurz sein. Barth begründet das so: „In Mainz haben wir ein tolles Publikum und eine super Stimmung - das soll auch so bleiben. Durch die frühen Schließzeiten artet der Markt nicht in ein Besäufnis aus und die Atmosphäre bleibt für alle angenehmer.“ Auch auf die Anwohner müsse Rücksicht genommen werden.

Bühnenprogramm, Wlan und neues Sicherheitskonzept

Wie jedes Jahr gibt es an vielen Tagen ein Bühnenprogramm auf dem Liebfrauenplatz. Für Familien ist laut Matz besonders der „singende Weihnachtsmann“ (3.12.), der Nikolausrundgang (5.12.) und der Kinder- und Familiennachmittag am 15. Dezember interessant. Auch die beiden historischen Kinderkarussells sind wieder dabei.

Seit 2017 gibt es auf dem gesamten Weihnachtsmarkt ein freies Wlan-Netzwerk. Zur Nutzung ist keine persönliche Anmeldung mit persönlichen Daten nötig; Weihnachtsmarkt-Gäste müssen nur die Nutzungsbedingungen bestätigen. Neu ist allerdings das Sicherheitskonzept, das dieses Jahr rund um den Markt zum Einsatz kommt. Statt der bisherigen Beton-Klötze werden dieses Jahr sogenannte „Truck-Blocs“ aufgestellt, die für noch mehr Sicherheit sorgen sollen. Zusätzlich setzt die Stadt Mainz auch in diesem Jahr Videoüberwachungstechnik ein. Dabei handelt es sich lediglich um sogenanntes „Monitoring“ - also die Echtzeitverfolgung des Geschehens. Es werden laut Wirtschaftsdezernentin Matz keine dauerhaften Aufzeichnungen erfolgen.

Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit

Außerdem wollen die Betreiber großen Wert auf Nachhaltigkeit und Regionalität legen. So besteht zum Beispiel der Lichterhimmel über dem Marktgelände komplett aus LED-Leuchten. Das Speisen- und Glühweinangebot wurde um saisonale und regionale Produkte erweitert. Laut Marktleiter Thomas Krebs verzichten einige Standbetreiber ganz auf Einweggeschirr und verwenden stattdessen herkömmliches Geschirr und Besteck.

Die Eröffnungsrede wird dieses Jahr in Gebärdensprache übersetzt. Einige Stände hängen ihre Karte in Blindenschrift aus, außerdem gibt es für Rollstuhlfahrer absenkbare Tische.

Außer dem traditionellen Weihnachtsmarkt am Dom finden die Märkte der „Mainzer WinterZeit“ auf dem Schillerplatz, Neubrunnenplatz, Bahnhofsvorplatz (28.11.- 23.12. und 27.12. - 30.12.) und dem Hopfengarten (28.11. - 23.12.) statt. Weitere Infos findet Ihr unter www.mainz.de/weihnachtsmarkt. (rk)

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